CSU will sich nicht unterbuttern lassen

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Die bayerische CSU will sich trotz ihrer Schwäche bei der Bundestagswahl bei den Koalitionsverhandlungen mit CDU und FDP nicht unterbuttern lassen.

München - Die bayerische CSU will sich trotz ihrer Schwäche bei der Bundestagswahl bei den Koalitionsverhandlungen mit CDU und FDP nicht unterbuttern lassen.

“Es verhandeln drei gleichberechtigte Partner“, sagte CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur dpa. “Zusätzlich wird es einen engen Schulterschluss von CDU und CSU geben.“ CSU-Chef Horst Seehofer und sein Verhandlungsteam werden demnach auch ihre Sonderforderungen aus dem Bundestagswahlkampf in die Gespräche einbringen. An diesem Donnerstag wollen Union und FDP sich zu internen Vorbesprechungen treffen. “Wir haben vor der Wahl unser Sofortprogramm vorgelegt, das auch unsere spezifisch bayerischen Positionen enthält“, sagte Dobrindt.

“Wir haben eine besondere Situation in Bayern mit einer stark exportorientierten und stark mittelständisch geprägten Wirtschaft, und wir haben von den Wählern in Bayern den Auftrag bekommen, diese bayerischen Interessen in der neuen Koalition stark zu vertreten.“ Die CSU trete ein in die Verhandlungen “mit dem Dreiklang Entlastung, Wachstum, Arbeitsplätze“. Sie wolle Entlastungen bei der Einkommensteuer, Investitionen in Bildung und Forschung sowie ein klares Bekenntnis zur bäuerlichen Landwirtschaft. “Das sind drei wesentliche Ziele, die wir in die Koalitionsverhandlungen einbringen.“

dpa

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