Bergmann bleibt Hannover-Trainer

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Andreas Bergmann (r.) darf bleiben.

Hannover - Von der Regionalliga in die Bundesliga in zwei Wochen - der neue Hannover 96-Trainer Andreas Bergmann ist innerhalb kürzester Zeit um drei Fußballklassen aufgestiegen.

Seit dem Sommer 2007 war der frühere FC St. Pauli-Coach als sportlicher Leiter des 96-Nachwuchsleistungszentrums und als Trainer der U23-Mannschaft in der Regionalliga Nord für die Niedersachsen tätig. Nun hat er als Nachfolger von Dieter Hecking erstmals einen Job in der Bundesliga erhalten.

Mit ihrer Entscheidung für den 50 Jahre alten “Nobody“ (Bergmann: “Ich bin alt und unverbraucht“) haben Clubchef Martin Kind und Sportdirektor Jörg Schmadtke nicht nur eine preiswerte “interne Lösung“ gewählt. Die 96-Führung erhofft sich neben sportlichem Erfolg auch einen Stimmungsumschwung durch Bergmann, der sowohl bei den Spielern um Nationalkeeper Robert Enke als auch bei den Fans in der Kurve einen Stein im Brett hat. Selbst bei der Niederlage gegen Hoffenheim gab es Beifall für den “Interimscoach“.

“Ich habe versucht, die Spieler in meiner Art anzusprechen. Dabei habe ich wahrscheinlich deren Nerv getroffen“, berichtete Bergmann. Der neue 96-Trainer ist Musik-Liebhaber, guckt bei jeder Gelegenheit Fußballspiele und hat “große Lust“ auf seine neue Aufgabe. Wenn das Engagement der Mannschaft auf dem Platz stimmt, werden uns auch die Zuschauer unterstützen, hofft Bergmann. Bleiben die Erfolge aus, muss auch er sich auf Pfiffe einstellen.

dpa

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