Schalkes Sportvorstand

Heidel kritisiert Spielkalender: "Hart an der Grenze"

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Christian Heidel ist seit der Saison 2016/17 Sportvorstand von Schalke 04.

Gelsenkirchen - Christian Heidel äußert vor dem Revierderby gegen Borussia Dortmund den Wunsch, den wohl jeder Königsblauer hat. Scharte Kritik übt er am Spielkalender.

Erstmals erlebt Christian Heidel als Sportvorstand von Schalke 04 die "Mutter aller Derbys" in der Gelsenkirchener Arena. "Ich freue mich drauf. Es ist ein besonderes Spiel, das spürt man im Klub, das spürt man, wenn man Menschen auf der Straße trifft, im Restaurant oder an der Tankstelle", sagt der 53-Jährige vor dem 150 Pflichtspiel-Derby zwischen dem FC Schalke 04 und Borusssia Dortmund am Samstag (15.30 Uhr/im Live-Ticker auf WA.de) in einem Interview mit dem Westfälischen Anzeiger: "Ich wünsche mir das, was jeder Schalker sich wünscht: Dass wir am Samstag ein Ausrufezeichen setzen und mit viel Leidenschaft Dortmund in die Knie zwingen."

Heidel äußerst sich zudem zum vollen Spielkalender für diejenigen Mannschaften, die international spielen. "Ich glaube schon, dass es hart an der Grenze ist", sagte Heidel: "Meiner Meinung nach darf der Spielplan nicht noch einmal aufgestockt werden." Zudem hat der gebürtige Mainzer die Aussagen von Schalkes Cheftrainer Markus Weinzierl, der sich in dieser Woche mehr Qualität in der Mannschaft gewünscht hatte, nicht als Kritik an seiner Arbeit aufgefasst: "Für die Kader-Zusammenstellung sind hier zwei Personen verantwortlich. Es wird kein Spieler geholt, bei dem Markus seine Zustimmung nicht gibt. Aber: Ich kann seinen Wunsch natürlich nachvollziehen. Die Lewandowskis und Aubameyangs dieser Welt wollen wir natürlich auch entdecken. Aber da konkurrieren wir mit einem großen Kreis von Klubs, nicht nur in Deutschland, sondern international."

Das gesamte Interview mit Christian Heidel über das Revierderby gegen den BVB sowie seinen Plänen mit Schalke lesen Sie bei unseren Kollegen auf WA.de.

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