DFB-Pokal: Der Meister souverän

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Christian Gentner, Edin Dzeko und Grafite (v.l.) in gewohnter Jubelpose.

Wiesbaden - Der deutsche Meister VfL Wolfsburg und Vorjahres- Finalist Bayer Leverkusen haben sich zum Auftakt des DFB-Pokals keine Blöße gegeben. Bundesliga-Aufsteiger Mainz 05 dagegen blamierte sich.

Die “Wölfe“ erreichten am Freitag mit dem 4:1 bei Zweitliga-Absteiger SV Wehen Wiesbaden ebenso die zweite Runde wie die Werkself, die sich beim Viertligisten SV Babelsberg 03 mühevoll mit 1:0 durchsetzte. Als erster Profi-Club schied Zweitligist Hansa Rostock nach dem 1:2 beim VfL Osnabrück aus. Kurz darauf folgte der FSV Mainz 05, der sich dem Viertlligisten VfB Lübeck mit 1:2 nach Verlängerung geschlagen geben musste.

Schadlos hielten sich die anderen Zweitliga-Vertreter: Der FC Augsburg gewann beim FC Ingolstadt 04 mit 2:1, der 1. FC Kaiserslautern behielt bei Eintracht Braunschweig mit 1:0 die Oberhand.

Im ersten Pflichtspiel unter Magath-Nachfolger Armin Veh ließen die Wolfsburger nichts anbrennen. Als Bundesliga-Toptorjäger Grafite in der 25. Minute das 1:0 gelang, war der Bann gebrochen. Zvjezdan Misimovic (41./56.) und Edin Dzeko (51.) sorgten für ein standesgemäßes Resultat. Für die Wiesbadener traf Steffen Bohl (62.). Ein weiteres Gegentor vereitelte VfL-Keeper Diego Benaglio, als er einen Foulelfmeter von Marcel Ziemer parierte (52.).

Im bayerischen Derby bei Zweitliga-Absteiger FC Ingolstadt 04 stellte der FC Augsburg schon vor der Pause die Weichen zum Erfolg. Marcel Ndjeng (13.) und Michael Thurk (28.) erzielten die Treffer für den FCA, der nach dem Anschlusstor von Robert Braber (73.) aber noch einmal ums Weiterkommen bangen musste.

Die abgestürzten Stars der Bundesliga

Der Absturz der Bundesliga-Stars

Mit nur zehn Spielern nahm der 1. FC Kaiserslautern die Hürde beim Drittligisten Eintracht Braunschweig mit 1:0. Obwohl Ivo Ilicevic in der 35. Minute wegen groben Foulspiels die Rote Karte sah, verließen die Pfälzer als Sieger den Rasen. Adam Nemec nutzte in der 62. Minute eine der wenigen Chancen für das Team von Trainer Marco Kurz.

Dagegen platzten die Pokal-Hoffnungen von Hansa Rostock in Runde eins. Die Mecklenburger unterlagen bei Zweitliga-Absteiger Osnabrück durch Tore von Thomas Reichenberger (56.) und Dennis Schmidt (90.). Marcel Schied (74.) war der zwischenzeitliche Ausgleich gelungen.

In Lübeck sah alles lange Zeit nach einem Erfolg für den Favoriten aus Mainz aus, nachdem Bungert in der 19. Minute zum 1:0 getroffen hatte. Schrum (56.) erzielte den Lübecker Ausgleich, ehe Sachs in der fünften Minute der Verlängerung das entscheidende 2:1 erzielte.

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