Eintracht Frankfurt

Hrgota, Blum & Co.: So läuft es bei den Sommer-Abgängen der SGE

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Fürths Torschütze Branimir Hrgota (r) jubelt mit Fürths Havard Nielsen über ein Tor.

Einige Spieler haben die Eintracht vergangenen Sommer verlassen. So läuft es für die Akteure bei ihren neuen Vereinen nach der Hinrunde.

Frankfurt - Im Sommer hatte die Eintracht einige Abgänge zu verzeichnen. Wir werfen einen Blick darauf, wie es für die einzelnen Akteure bei ihren neuen Vereinen im ersten halben Jahr lief.

Branimir Hrgota (SpVgg Greuther Fürth): Der Vertrag des Angreifers wurde bei Eintracht Frankfurt nicht verlängert und er ging ablösefrei nach Fürth in die 2. Liga. Hrgota fand sich dort schnell zurecht und ist Stammspieler im Sturmzentrum. In 16 Spielen erzielte er acht Treffer und damit die meisten in seinem Club. Der Wechsel nach Fürth hat sich als Volltreffer herausgestellt.

Sebastien Haller (West Ham United): Der Transfer des Franzosen nach London kam überraschend, ist West Ham doch ein biederer Mittelklasse-Verein. Haller sicherte sich von Beginn an einen Stammplatz und erzielte in den ersten vier Spielen drei Treffer. Die anschließende Krise im Verein machte auch vor Haller nicht Halt. Der Stürmer erlebte eine wochenlange Flaute vor dem gegnerischen Tor. Nach über zwei torlosen Monaten traf er zum 1:0-Auswärtssieg in Southampton. Für Haller und West Ham United wird es bis zum Saisonende ein harter Kampf um den Klassenerhalt.

Eintracht Frankfurt: Wechsel von Rebic zahlte sich nicht aus

Ante Rebic (AC Mailand): Der Angreifer hat sich mit dem Wechsel nach Italien keinen Gefallen getan. Er kommt bislang auf mickrige acht Einsätze in der Serie A, davon keinen über 90 Minuten. In den meisten Partien wurde er in der Schlussphase eingewechselt. Rebic und der AC Mailand - ein großes Missverständnis.

Jetro Willems (Newcastle United): In Frankfurt hatte er keine großen Chance mehr auf Spielzeit, in England sieht das anders aus. Er sicherte sich in Newcastle einen Stammplatz und ist nicht mehr wegzudenken aus der Mannschaft. Die Engländer besitzen eine Kaufoption für den Sommer, die sie vermutlich ziehen werden.

Luka Jovic (Real Madrid): Für den Serben ging im Sommer ein Traum in Erfüllung: Wechsel zu seinem Lieblingsclub Real Madrid. Die Ernüchterung sollte aber folgen. Bei den Madrilenen spielt er nur die zweite Geige und erzielte erst einen Treffer in 12 Ligaspielen. Medien und Fans stempeln Jovic bereits als Fehleinkauf ab. 

Danny Blum (VfL Bochum): Der offensive Mittelfeldspieler hat von Beginn an voll eingeschlagen im Ruhrpott. Sechs Tore in 18 Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Blum ist Leistungsträger und Führungsperson in Bochum - ein Wechsel der sich für Spieler und Verein jetzt schon ausgezahlt hat. 

Max Besuschkow (Jahn Regensburg): Ähnlich wie Blum in Bochum gehört auch Besuschkow zu den absoluten Stammspielern seines Clubs. Er absolvierte alle 17-Hinrundenspiele von Beginn an und fehlte lediglich am 18. Spieltag im Kader - wegen einer Gelbsperre. Für den Mittelfeldspieler hat sich der Wechsel in die 2. Liga als großes Glück herausgestellt.

Eintracht Frankfurt: Stendera will in Hannover angreifen

Marc Stendera (Hannover 96): Der aus der Jugend der SGE stammende Mittelfeldspieler ging in die 2. Liga, um endlich wieder regelmäßig Spielpraxis zu erhalten. Das gelang aber nur teilweise. Am Anfang stand er vier Spiele in Folge in der Startelf, doch seit Mitte November ist er nur noch als Einwechselspieler aktiv. Die Winterpause will Stendera nutzen, um wieder anzugreifen.

Rodrigo Zalazar (Korona Kielce): Der junge Mittelfeldspieler ist nach Polen ausgeliehen, kommt aber auf lediglich sechs Einsätze in der 1. Liga. Die meiste Zeit war er für die Reservemannschaft aktiv.

Taleb Tawatha (Ludogorets): In Frankfurt ohne Chance, zog es den Außenverteidiger nach Bulgarien. Dort läuft es aber nicht besser, denn er absolvierte erst zwei Spiele und stand die restlichen Partien nicht einmal im Kader. 

Tuta (KV Kortrijk): Der Innenverteidiger kämpfte sich in Belgien in die Startelf und ist mittlerweile unangefochtener Stammspieler. 

Derweil ist Eintracht Frankfurt auf der Suche nach Neuzugängen im Winter. Ein Kandidat ist ein französischer Knipser als Le Havre. Gerade der Sturm gilt als Sorgenkind bei der SGE.

Von Sascha Mehr

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