Eintracht Frankfurt

Bundesliga-Auftakt - So ist die Lage bei den Eintracht-Gegnern

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Die Bundesliga steht in den Startlöchern und auf die Eintracht wartet ein anspruchsvolles Auftaktprogramm. Wir geben eine Vorschau.

Die Bundesliga steht in den Startlöchern und auf die Eintracht wartet ein anspruchsvolles Auftaktprogramm. Wir geben eine Vorschau.

Frankfurt - Die erste Hauptrunde im DFB-Pokal steht auf dem Programm und nur eine Woche später geht es auch wieder in der Bundesliga zur Sache. Wie schwer ist das Auftaktprogramm und wie läuft es bei den Gegnern von Eintracht Frankfurt? Wir haben eine Vorschau auf die ersten drei Bundesligaspiele der SGE.

1. Spieltag: Eintracht Frankfurt - TSG 1899 Hoffenheim

Die Kraichgauer verkauften diesen Sommer gefühlsmäßig die halbe Stammelf. Joelinton (44 Millionen Euro/Newcastle United), Kerem Demirbay (32 Millionen Euro/Bayer Leverkusen), Nico Schulz (25,5 Millionen Euro/Borussia Dortmund) und Nadiem Amiri (9 Millionen Euro/Bayer Leverkusen) wurden abgegeben.

Teuerster Neuzugang ist Robert Skov, ein 23-jähriger Angreifer vom FC Kopenhagen, der die TSG 10 Millionen Euro kostete. Skov soll eine sofortige Verstärkung sein, genau wie Ihlas Bebou, der für 8,5 Millionen Euro aus Hannover kam. Einen Stammplatz ins Auge gefasst haben auch die von einer Leihe zurückgekehrten Vincenco Grifo und Steven Zuber und auch der für ein Jahr verpflichtete Sebastian Rudy, der nach einem schlimmen Jahr auf Schalke einen Neuanfang suchte.

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Zum Saisonstart wird die Hoffenheimer Mannschaft alles andere als eingespielt sein, wie auch der nur ganz knappe Erfolg im DFB-Pokal gegen die Würzburger Kickers zeigte. Gerade in der Offensive kann es noch nicht optimal passen, da sich die neuen Akteure erst einmal aufeinander einstimmen müssen. Das System wird sich im Kraichgau aber nicht ändern. Es sind auch in der kommenden Saison viele Tore in Spielen mit Hoffenheim-Beteiligung zu erwarten - auf beiden Seiten. Am 1. Spieltag wird die Eintracht gute Chancen haben, die drei Punkte in Frankfurt zu behalten, denn die TSG wird wohl erst im Laufe der Saison zur gewohnten Stärke werden.

2. Spieltag: RB Leipzig- Eintracht Frankfurt

RB Leipzig will nach den großen Erfolgen in der vergangenen Spielzeit auch in der neuen Saison wieder ganz oben mitspielen. Auf dem Transfermarkt blieben die Sachsen ihrer Strategie treu und verpflichteten vor allem junge, aufstrebende Spieler. Königstransfer ist Ademola Lookman (18 Millionen Euro/FC Everton). Der Stürmer spielte bereits in der Rückrunde 2017/18 für RB und soll neben Poulsen und Werner für die Tore sorgen.

Weitere nennenswerte Neuzugänge sind Christopher Nkunku (13 Millionen Euro/Paris Saint Germain), Luan Candido (8 Millionen Euro/Palmeiras Sao Paulo) und Hannes Wolf (12 Millionen Euro/RB Salzburg), der sich aber bei der U21-EM eine Horrorverletzung zugezogen hatte und noch mehrere Monate ausfallen wird.

Der neue Trainer Julian Nagelsmann will auch diese Saison wieder die Champions League erreichen, was mit diesem ausgeglichenen Kader auch erwartet wird. Die Vorbereitung lief eher holprig und auch im DFB-Pokal beim VfL Osnabrück (2:3-Sieg) war noch ordentlich Sand im Getriebe. Das zeigt, dass noch nicht alle Automatismen funktionieren und auf das Trainerteam viel Arbeit wartet.

3. Spieltag: Eintracht Frankfurt - Fortuna Düsseldorf

Wer erinnert sich nicht gerne an das letzte Heimspiel gegen die Fortuna? 7:1 hieß es am Ende, fünf Tore von Luka Jovic - ein magischer Abend für alle SGE-Fans. So einfach wird es aber dieses Mal nicht. Die Düsseldorfer fingen sich in der vergangenen Saison und spielten eine überragende Rückrunde. Der Klassenerhalt geriet nie wirklich in Gefahr.

Vom erfolgreichen Team sind aber nicht mehr alle Akteure an Bord. Das Sturmduo Dodi Lukebakio und Benito Raman spielt mittlerweile in Berlin, beziehungsweise Schalke. Viel Geld, um gestandene Spieler zu verpflichten hat die klamme Fortuna nicht, also kamen wieder eine Reihe Spieler auf Leihbasis. Erik Thommy (VfB Stuttgart), Bernard Tekpetey (FC Schalke 04), Lewis Baker (FC Chelsea) und Torhüter Zack Steffen (Manchester City) wurden allesamt ausgeliehen. Für Düsseldorf-Verhältnisse ordentlich Geld in die Hand genommen hat die Fortuna lediglich bei Flügelspieler Nana Ampomah, der für 4 Millionen Euro von Waasland-Beveren (Belgien) losgeeist wurde. 

Für Trainer Friedhelm Funkel kann es einzig und allein um den Klassenerhalt gehen. Das Ziel wird aber nicht so klar erreicht werden wie noch in der letzten Spielzeit.

(smr)

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