Eintracht Frankfurt: Die alte Spielstätte bekommt einen neuen Namen

 Frankfurter Stadion: Ab jetzt im „Deutsche Bank Park“
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Die Arena in Frankfurt bekommt einen neuen Namen

Neue Saison, neuer Name. Das Fußballstadion von Eintracht Frankfurt heißt jetzt „Deutsche Bank Park“.

  • Zum 1. Juli 2020 bekommt das Stadion in Frankfurt einen neuen Namensgeber
  • Die Deutsche Bank löst die Commerzbank als Sponsor ab
  • Eintracht Frankfurt wird vom Wechsel profitieren

Die „Commerzbank Arena“ ist seit dem 1. Juli 2020 Geschichte. Das Fußballstadion von Eintracht Frankfurt heißt von nun an „Deutsche Bank Park“. Wie ein Sprecher von Eintracht Frankfurt erklärte, wird mit der Installierung des neuen Namens in den nächsten drei bis vier Wochen begonnen. Erste Vorarbeiten für die Umrüstung seien schon im Gange.

Die Deutsche Bank löst die Commerzbank, die 15 Jahre lang Partner der Eintracht gewesen ist, als Namenssponsor ab. Der Vertrag hat eine Gültigkeit bis mindestens zum 30. Juni 2027 - mit der Option zur Verlängerung. Insgesamt soll dem Geldinstitut die Partnerschaft mit dem hessischen Traditionsclub schätzungsweise rund 38 Millionen Euro wert sein.

Die Vereinbarungen beinhalten auch, die Trainingsplätze und den sich im Bau befindlichen Proficampus der Eintracht mit Geschäftsstelle zum Teil des „Deutsche Bank Parks“ zu machen.

Eintracht Frankfurt: Vorstand Axel Hellmann sagt, es ginge nicht nur um Fußballspiele

„Wir hatten in den vergangenen Jahren eine Fokussierung allein auf das Stadion“, erklärte Axel Hellmann, Mitglied im Vorstand des Vereins, jüngst in einem Interview auf der Club-Homepage. Die Gesellschaft, die Erwartungshaltung und das Freizeitverhalten hätten sich aber verändert. „Es ist nicht so, dass es nur um Fußballspiele geht, sondern um ein Gemeinschaftsgefühl von der Hardcore-Fanszene bis zu unserem VIP-Publikum“, sagte Hellmann. „Wenn du auf das Gelände kommst, musst du das Gefühl haben, dass hier für dich ein positiver Moment beginnt. Lasst uns auch Breitensport- und Businessveranstaltung und eine Begegnungsstätte daraus machen.“

Eintracht Frankfurt: Verhandlungen im Zeichen von Corona

Die Corona-Krise hatte auch Auswirkungen auf die Verhandlungen zwischen Stadt und Eintracht Frankfurt, wie Hellmann betonte:„Die harten, aber immer konstruktiven Verhandlungen mit der Stadt sind natürlich durch die pandemischen Entwicklungen der vergangenen Monate beeinflusst worden. Wir haben jetzt eine für beide Seiten tragfähige Lösung gefunden, die den komplexen Auswirkungen einer solchen Ausnahmekrise jetzt und für die Zukunft Rechnung trägt. Für Eintracht Frankfurt ist die Einigung mit der Stadt ein essentieller Baustein für eine weitere eigenständige Entwicklungs- und Handlungsfähigkeit.“

Für die Stadt Frankfurt äußerte sich Stadtrat Markus Frank: „In wirklich intensiven Gesprächen ist es gelungen, ein gutes Fundament für die künftige Zusammenarbeit der städtischen Sportpark Stadion GmbH mit Eintracht Frankfurt zu schaffen. Gerade der vertrauensvolle Umgang in den, natürlich auch durch die Krise geprägten vergangenen Monate, lässt uns positiv in die Zukunft blicken und gibt uns Planungssicherheit für die nächsten 15 Jahre“.

Eintracht Frankfurt gründet eigens eine GmbH

Umgesetzt wird der Vertrag durch die eigens gegründete Eintracht Frankfurt Stadion GmbH, eine Tochtergesellschaft der Eintracht Frankfurt Fußball AG, deren Geschäftsführer Julien Zamberk und Patrik Meyer von nun an das Stadion gemeinsam mit der städtischen Besitzgesellschaft nutzen werden.

Wie auch immer der Name jetzt ist - für die Fans der Frankfurter Eintracht wird die Spielstätte wohl auch in Zukunft das sein, was sie in der Vergangenheit stets war: Das Waldstadion. (mit Agenturen)

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