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Ersatzgeschwächtes Schalkes erkämpft ohne Trainer den Sieg

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FC Schalke 04 - 1. FC Nürnberg
Schalkes Spieler jubeln über das 1:0 durch Thomas Ouwejan. © Bernd Thissen/dpa

Ohne Chefcoach und stark ersatzgeschwächt hat der FC Schalke 04 einen wichtigen Sieg gegen den 1. FC Nürnberg errungen.

Gelsenkirchen - Der Absteiger aus der Fußball-Bundesliga gewann mit 4:1 (1:0), besiegte damit zum ersten Mal in dieser Zweitliga-Saison ein Team aus der oberen Tabellenhälfte und sprang zumindest für eine Nacht mit 29 Punkten zum Ende der Hinserie auf den dritten Tabellenrang. Mit zwei Zählern weniger fiel Nürnberg auf Rang sechs zurück und könnte die bislang starke Hinrunde im schlimmsten Fall auf Platz acht beenden.

Treffer von Thomas Ouwejan (20. Minute), des starken Darko Curlinov (85.), Ko Itakura (90.+4) und ein Eigentor von Nürnbergs Manuel Schäffler (66.) besiegelten Schalkes Sieg. Für die Gäste wurde nur der Treffer von Fabian Nürnberger (49.) gewertet, obwohl die Gäste ein weiteres reguläres Tor erzielt hatte.

Wie schon beim 1:2 bei Spitzenreiter FC St. Pauli am vergangenen Spieltag musste Schalke ohne den mit dem Coronavirus infizierten Chefcoach Grammozis auskommen. Fast noch schlimmer wog der Ausfall des in der Offensive gesetzten Stammtrios Simon Terodde (verletzt), Marius Bülter (erkrankt) und Dominick Drexler (verletzt).

Doch im Angriff spielte Ersatzmann Churlinov furios. Der nordmazedonische Nationalspieler bereitete Schalkes Führung gekonnt vor. Seinen strammen Schuss klatschte der ansonsten gute Gäste-Keeper Christian Mathenia dem Niederländer Ouwejan entgegen, der den Ball volley ins Netz drosch. Der Club hatte in der 36. Minute Pech, als ein regulärer Treffer Schäfflers wegen vermeintlichen Abseits' zu früh aberkannt wurde und auch der Videoschiedsrichter nicht mehr einschreiten konnte.

Die zweite Halbzeit verlief genau anders herum. Nürnberg kam besser aus der Pause und glich schnell aus. Doch diesmal kämpfte sich der Bundesliga-Absteiger wieder in die Partie und hatte Glück. Einen Schuss von Blendi Idrizi, der das Tor weit verfehlt hätte, erwischte Schäffler, der mit dem Kopf unhaltbar ins eigene Netz abfälschte. In der Schlussphase besorgten Churlinov und Itakura die Entscheidung. dpa

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