Kein Spiel mehr 2018

Hinrunden-Aus für Bayern-Topstar - Kovac: „Das Risiko ist zu groß, dass da etwas passiert“

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Niko Kovac geht auf Nummer sicher.

Der FC Bayern München muss bis Jahresende auf Arjen Robben verzichten. Der Rekordmeister will beim Holländer kein Risiko eingehen.

München - Der FC Bayern München muss in den restlichen drei Bundesligaspielen bis zur Winterpause auf Altstar Arjen Robben verzichten. "Das Risiko ist zu groß, dass da etwas passiert. Deswegen werden wir ihn so behandeln, dass er zum 4. Januar wieder angreifen kann und dann ganz ausgeheilt ist", sagte Trainer Niko Kovac vor dem Spiel bei Hannover 96 am Samstag (15.30 Uhr/Sky).

Robben hat wegen muskulärer Probleme fünf der jüngsten sieben Pflichtspiele verpasst. "Wir werden ihm die Pause geben, die er braucht. Es bringt nichts, in eine größere Verletzung hineinzulaufen", sagte Kovac über den 34-Jährigen.

Arjen Robben wird 2018 kein Spiel mehr für den FC Bayern bestreiten.

Kovac gab für die drei Begegnungen ohne Robben mit Hannover, RB Leipzig am Mittwoch und seinem Ex-Klub Eintracht Frankfurt (22. Dezember) eine Siegpflicht aus. "Wir müssen alles mitnehmen, was wir kriegen können, um den Druck aufrecht zu erhalten", sagte der Coach, der angesichts der englischen Wochen kleinere Veränderungen an seiner Startelf in Aussicht stellte.

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Ob auch Mats Hummels eine Chance bekommen wird, ließ er offen. "Ich weiß, was Mats kann und was er schon geleistet hat in dieser Saison, dass man sich auf ihn verlassen kann - wie auf die anderen, die auf der Bank sitzen", sagte Kovac.

Dass er das 3:3 in der Champions League bei Ajax Amsterdam deutlich positiver bewertet hatte als Sportdirektor Hasan Salihamidzic (Warum Rummenigge FCB-Sportdirektor Salihamidzic ins Rampenlicht befördert), wollte Kovac nicht zu hoch hängen. "Es gibt bad boy und good boy", sagte er, "natürlich gab es Situationen, die Brazzo richtig hervorgehoben hat, die ihm und auch mir nicht gefallen haben." Differenzen seien normal, "diejenigen, die verheiratet sind wissen, dass es in einer Ehe unterschiedliche Meinungen gibt".

SID

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