So verdaut er das Ausscheiden

Mesut Özil löst mit Urlaubsfoto hitzige  Debatte aus

Mesut Özil verdaut das frühe Ausscheiden der Nationalelf bei der WM zusammen mit seiner Freundin auf Santorin. Ein Twitter-Post sorgt derweil für Aufregung.

Nach der Erdogan-Affäre und dem peinlichen Vorrunden-Aus bei der WM in Russland sucht Mesut Özil Trost und Abwechslung in Griechenland. Mit seiner Freundin Amine Gülse genießt der Spielmacher der deutschen Fußball-Nationalmannschaft seinen Urlaub auf der Ferieninsel Santorin.

"Danke, dass du immer für mich da bist. Du bringst mich auch dann zum Lachen, wenn meine Welt aus den Fugen gerät", schrieb Özil bei Instagram an seine Freundin und postete dazu ein gemeinsames Urlaubsfoto mit Meer im Hintergrund.

„SayNoToRacism“ - Twitter-Post sorgt für Aufregung

Zu seinem viel diskutierten Foto mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan äußerte sich Özil bis heute nicht. Nach dem blamablen Scheitern in der Gruppenphase hatte sich der 29-Jährige bei Twitter zu Wort gemeldet. "Die Weltmeisterschaft schon nach der Gruppenphase verlassen zu müssen, schmerzt so sehr. Wir waren einfach nicht gut genug. Ich werde einige Zeit brauchen, um darüber hinwegzukommen", teilte der Weltmeister von 2014 mit. In einem Zusatz ("SayNoToRacism") sprach er sich gegen Rassismus aus.

Nach dem WM-Finale meldete sich Özil erneut zu Wort

Viel Zuspruch für geschlagenen Weltmeister

Viele Fans machen dem Spielmacher Mut. So schreibt eine Nutzerin: Kopf hoch, in ein paar Jahren werdet ihr eine neue Gelegenheit bekommen und dann zeigt ihr euch und uns wieder, warum wir auch verdiente Weltmeister sind.

Harsche Kritik an Rassismus-Hashtag

Andere sind da kritischer. Tobias H. schreibt auf Twitter: „Dafür kritisiert zu werden, dass man einen Diktator und Kriegsverbrecher „mein Präsident“ nennt, ist kein Rassismus!Sie haben Deutschland den Mittelfinger gezeigt und heulen jetzt wegen der Reaktion. Ernsthaft?“

„Schreib doch bitte mal was auf deutsch“ - kuriose Kritik an Twitter-Beitrag

Wieder andere - wie Henning W. - stören sich an Özils Gebrauch der englischen Sprache und fragen, „an wen ist denn das alles gerichtet“.

So viel scheint aber klar zu sein. So lange der Nationalspieler keine klare Stellung zu seinen Bildern mit dem türkischen Präsidenten Recep Erdogan bezieht, wird die Kritik an seiner Person und seiner Leistung bei der Weltmeisterschaft nicht abreißen.

Video: So sehr schmerzt das Vorrunden-Aus

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Update vom 13. August 2018

Die Diskussionen um den Rücktritt aus der Nationalmannschaft reißen nicht ab. Hier finden Sie die gesammelten Aussagen anderer Fußballer zu Mesut Özil.

Rubriklistenbild: © Instagram Mesut Özil

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