Hitzlsperger und Ba mit West Ham abgestiegen

+
Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger steigt mit West Ham United aus der englischen Premier League ab.

London - Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger und Ex-Bundesliga-Profi Demba Ba steigen mit West Ham United aus der Premier League ab. Kurze Zeit später zog der Verein personelle Konsequenzen.

Die Londoner verloren am Sonntag im Keller-Derby 2:3 (2:0) bei Wigan Athletic und stehen schon vor dem abschließenden Spieltag als Tabellenletzter fest. Nur wenige Stunden später teilte der Club mit, dass Avram Grant nicht mehr Trainer bei West Ham sei. Grant hatte das Team erst im vergangenen Juni übernommen.

Dabei sah es nach einem Doppelpack durch den früheren Hoffenheimer Ba in der 12. und 26. Minute zunächst nach dem Sieg aus, mit dem sich West Ham zumindest eine kleine Chance erhalten hätte. Doch Charles N'Zogbia (57.), Conor Sammon (68.) sowie erneut der Franzose N'Zogbia in der Nachspielzeit (90.+4) drehten die Partie für Gastgeber Wigan, der nun noch den Klassenverbleib schaffen kann.

Ex-Bundesligisten in den Amateurligen

Ex-Bundesligisten in den Amateurligen

Einen Tag nach der 19. englischen Meisterschaft für Manchester United sicherte sich der gescheiterte Titelaspirant FC Chelsea zumindest Rang zwei. Den Londonern genügte dafür ein enttäuschendes 2:2 (1:1) gegen Newcastle United, das erst in der Nachspielzeit noch ausglich. Das letzte Heimspiel der Saison war für Trainer Carlo Ancelotti womöglich der letzte Auftritt vor den Chelsea-Fans.

Da anschließend der Tabellendritte Arsenal daheim mit 1:2 (0:2) gegen Aston Villa patzte, steht Chelsea als Vizemeister fest. Darren Bent schockte Arsenal in der 11. und 15. Minute. Pokalsieger Manchester City könnte Arsenal beim Saisonfinale noch überholen und als Dritter sogar direkt in die Champions League einziehen. Im Duell um einen Startplatz in der Europa League setzte sich Tottenham Hotspur 2:0 (1:0) beim FC Liverpool durch und verdrängte den 18-maligen Meister vom fünften Platz. Rafael van der Vaart hatte die Spurs bereits in der 9. Minute in Führung gebracht.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare