Hoeneß: Keine Vereinbarung mit Real wegen Ribéry

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Uli Hoeneß will Franck Ribéry beim FC Bayern halten

München - Uli Hoeneß hat erneut Meldungen dementiert, nach denen der Wechsel von Franck Ribéry im Sommer 2010 zu Real Madrid abgemachte Sache sei.

“Es gibt zur Zeit keinerlei Angebote, keine Optionen und keinerlei Gespräche um und mit ihm“, sagte der Präsident des FC Bayern München in der “Süddeutschen Zeitung“ (Donnerstag). Ribéry hat beim deutschen Fußball-Rekordmeister einen Vertrag bis zum 30. Juni 2011 - danach könnte er ablösefrei wechseln.

Ribéry soll Vertrag verlängern

Bis zu einem Abgang oder einer Vertragsverlängerung werden die Wechsel-Gerüchte den Star der Liga und seinen Club wohl dauerhaft begleiten. Mehrfach waren schon Spekulationen über eine angebliche Vorvereinbarung zwischen dem FC Bayern und Real laut geworden, die Hoeneß aber auch schon während der Hinrunde dementiert hatte. Auch im Zuge des Transfers von Arjen Robben für rund 25 Millionen Euro im August aus Madrid nach München habe es keine Vorabsprache oder gar eine Verrechnung gegeben. “Es gibt keine Vereinbarung mit Real. Wir haben Robben ganz normal bezahlt“, sagte Hoeneß. Ohnehin ist für den ehemaligen Manager ein anderes Ziel vorrangig: Ribéry soll am besten seinen Vertrag verlängern. “Das ist die erste Option. Nur wenn wir keine Chance sehen, werden wir in Gespräche mit anderen eintreten“, sagte Hoeneß.

Noch sei nicht der rechte Zeitpunkt für Verhandlungen gekommen. “Das hat keinen Sinn, er muss erst einmal gesund werden. Ein verletzter Spieler hat andere Dinge im Kopf.“ Ribéry kam in der Hinrunde wegen seiner Knieprobleme nur in sechs Ligaspielen zum Einsatz, zuletzt Anfang Oktober gegen den 1. FC Köln.

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