Hoffenheim: Keine Zukunft für Demba Ba

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Demba Ba hat in Hoffenheim keine Zukunft auf dem Platz

Köln - 1899 Hoffenheim hat ein Comeback des Provokateurs Demba Ba erstmals kategorisch ausgeschlossen. Das Hintertürchen, das der Klub zuletzt geöffnet hatte, schlägt Manager Ernst Tanner jetzt zu.

„Wir haben uns ganz klar entschieden: Unser Ziel ist es, ihn bis zum Ende der Transferperiode am 31. Januar zu transferieren. Sollte er trotzdem zurück nach Hoffenheim müssen, kann er trainieren und sich auf die Tribüne setzen. Etwas anderes wäre auch der Mannschaft nicht zu vermitteln“, sagte Manager Ernst Tanner dem sid.

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Zuletzt hatten die Hoffenheimer Verantwortlichen noch ein Hintertürchen offen gelassen und ein Comeback als „schwer vorstellbar“ bezeichnet. Nach dem vorerst geplatzten Transfer zum englischen Premier-League-Klub Stoke City ist nun auch eine kurzfristige Rückkehr Bas nach Hoffenheim nicht vorgesehen.

„Es macht keinen Sinn, ihn hierherzuholen. Er soll für mögliche Verhandlungen mit anderen Klubs bereitstehen“, sagte Tanner. Der Manager des Bundesligisten bestätigte, dass Stoke City noch immer an einem Leihgeschäft interessiert ist, obwohl Ba bei diesem Klub durch den Medizin-Check gefallen war. „Aber es gibt auch noch andere Interessenten“, sagte Tanner.

Vor Stoke City hatte auch West Ham United wegen eines Transfers angefragt. Ba hält sich derzeit in London auf. In den vergangenen Wochen hatte er trotz eines Vertrages bis 2013 seinen Abschied aus Hoffenheim provoziert. 1899 hofft auf einen Transfererlös von mindestens sieben Millionen Euro.

sid

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