2. Liga

Kaiserslautern feiert „Joker“ Lakic - St. Pauli schwächelt gegen Bielefeld

- Kaiserslautern marschiert, Augsburg greift an und St. Pauli zeigt Nerven - das Aufstiegsrennen in der 2. Fußball- Bundesliga bleibt spannend. Spitzenreiter 1. FC Kaiserslautern baute am 24. Spieltag mit dem 3:1 am Sonntag im Süd-West-Derby beim Karlsruher SC seine Tabellenführung auf 53 Punkte aus.

In der 2. Fußball-Bundesliga hat der 1. FC Kaiserslautern den Karlsruher SC mit 3:1 bezwungen. Der FC St. Pauli kassierte beim 0:1 im Top-Duell mit Arminia Bielefeld die zweite Niederlage in Folge und verlor den zweiten Tabellenplatz an den FCA, der am Samstag einen 1:0-Erfolg bei TuS Koblenz vorgelegt hatte. Im Abstiegskampf schöpft Schlusslicht Rot Weiss Ahlen nach dem 3:2 gegen den 1. FC Union Berlin wieder Hoffnung.

Zum Abschluss des Spieltags hofft Fortuna Düsseldorf ausgerechnet am gefürchteten Aachener Tivoli auf ein Ende der Auswärtsschwäche. „Wir haben lange genug Lehrgeld gezahlt. Es wird Zeit, dass wir auch mal was mitbringen“, sagte Fortunen-Trainer Norbert Meier vor dem Derby an diesem Montag (20.15 Uhr) bei der Alemannia.

Ein kräftiger Wind fegte durch das vollbesetzte Karlsruher Wildparkstadion, aber im Lauterer Angriff herrschte lange Zeit Flaute. Erst in der zweiten Halbzeit gaben die seit sechs Spielen ungeschlagenen Pfälzer Gas. Erik Jendrisek mit seinem zehnten Saisontor sowie ein Doppelpack des eingewechselten Srdjan Lakic brachten den FCK ein Stück näher an die Bundesliga. Für den KSC geht nach der vierten Pleite in Folge der Abstiegskampf weiter.

Beim FC St. Pauli geht die Schwächephase weiter. Seit drei Spielen sind die Kiezkicker bereits sieglos, und mit der ersten Heimniederlage seit dem 1:2 gegen Lautern am 20. September 2009 gab es einen weiteren Rückschlag im Aufstiegsrennen. Bielefeld kam dank des zwölften Saisontors von Giovanni Federico bis auf drei Punkte an den Tabellendritten St. Pauli heran und wahrte seine Chance auf den sofortigen Wiederaufstieg.

Sechs Siege in den letzten sieben Spielen haben den FC Augsburg zur „Mannschaft der Stunde“ gemacht. Selbst ein schwächerer Auftritt wie beim 1:0 am Samstag in Koblenz wirft die Schwaben nicht aus der Erfolgsspur. „Man sieht, dass wir immer an uns glauben. Wir sind als Mannschaft gereift und gewinnen jetzt Spiele, die wir in der Vorrunde noch unentschieden gespielt hätte“, stellte Mittelfeldspieler Marcel Ndjeng zufrieden fest. Trainer Jos Luhukay spendierte seinem Team zwei freie Tage, fordert aber weiterhin volle Konzentration.

Der MSV Duisburg verpasste mit dem 2:2 am Freitag im Niederrhein- Derby gegen Rot-Weiß Oberhausen den Anschluss an die Spitzenplätze. „So reicht das nicht, um aufzusteigen“, sagte Trainer Milan Sasic nach dem überraschenden Rückschlag im Aufstiegsrennen.

Neben dem FSV Frankfurt und Energie Cottbus, die sich am Freitag im Kellerderby mit einem torlosen Remis getrennt hatten, und Hansa Rostock, das beim 0:1 am Samstag in Fürth die erste Niederlage unter dem neuen Trainer Thomas Finck kassierte, tritt auch der TSV 1860 München auf der Stelle. „Aber wer jetzt glaubt, nur noch Larifari spielen zu können, wird Probleme bekommen“, warnte „Löwen“-Routinier Torben Hofmann nach dem 1:3 in Paderborn. Im Tabellenkeller holte Ahlen drei ganz wichtige Punkte. Ollé Ollé, Baldassare Di Gregorio und Nils-Ole Book trafen gegen Berlin.

dpa

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