5. Spieltag

Trotz Last-Minute-Treffer: Schwache Eintracht verspielt Europa League-Gruppensieg

Eintracht Frankfurt mit Remis gegen Royal Antwerpen.
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Eintracht Frankfurt mit Remis gegen Royal Antwerpen.

Eintracht Frankfurt spielt Europa League Remis gegen Royal Antwerpen. Damit kommt es zum Endspiel um den Gruppensieg.

Eintracht Frankfurt - Royal Antwerpen 2:2 (1:1)

Aufstellung Eintracht FrankfurtTrapp – Tuta, Hasebe, Ndicka – Chandler, Sow, Jakic, Kostic – Kamada, Borre, Lindström
Aufstellung Royal AntwerpenButez - de Laet, Dinis Almeida, Dessoleil, Vines - Nainggolan, B. Verstraete, Fischer, Dwomoh, Samatta - Mi. Frey
Tore1:0 Kamada (13. Minute), 1:1 Nainggolan (32. Minute), 1:2 Samatta (89. Minute), 2:2 Paciencia (94. Minute)
SchiedsrichterPaul Tierney (England)

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ENDE: Das Spiel ist aus und das 2:2 bedeutet, dass es am letzten Spieltag um den Gruppensieg geht. Die Eintracht muss nach Istanbul, Piräus trifft auf Antwerpen.

94. Minute: JAAAAA, Ausgleich! Paciencia trifft mit einem mustergültigem Kopfball in die lange Ecke zum 2:2. Ganz starkes Tor des Portugiesen.

91. Minute: Es gibt fünf Minuten Nachspielzeit.

90. Minute: Piräus führt jetzt gegen Fenerbahce, der Gruppensieg ist plötzlich wieder weg.

89. Minute: Jetzt ist es passiert. Antwerpen kontert und macht das 1:2 kurz vor dem Ende.

87. Minute: Zwischen Piräus und Istanbul steht es weiterhin 0:0, Eintracht ist den Gruppensieg also ganz nah.

83. Minute: Eintracht Frankfurt fällt nichts ein, um noch zum Führungstreffer zu kommen. In der zweiten Hälfte macht die Mannschaft von Trainer Oliver Glasner kein gutes Spiel.

78. Minute: Jens Petter Hauge kommt für den heute schwachen Lindström in die Partie.

73. Minute: Es gibt aber den Videobeweis und Paul Tierney entscheidet auf Abseits. Der Treffer zählt nicht.

71. Minute: Rückstand für Eintracht Frankfurt und wieder ist es eine Standardsituation. Fischer bringt den Ball nach innen, de Laet setzt sich gegen Lammers im Zweikampf durch und trifft zum 1:2.

69. Minute: Sam Lammers ersetzt Borre bei Eintracht Frankfurt.

68. Minute: Ein Böller aus dem Frankfurter Block explodiert und Verstraete sackt zu Boden. Der Belgier hält sich die Ohren zu, Schiedsrichter Tierney unterbricht kurz.

65. Minute: Kostic aus der Distanz, knapp drüber.

64. Minute: Eintracht Frankfurt tut sich extrem schwer, im zweiten Durchgang Chancen herauszuspielen.

61. Minute: Im Gästeblock wird Pyro-Technik gezündet.

60. Minute: Chandler versucht es einfach mal aus 16 Metern, sein Flachschuss stellt Butez aber vor keine größeren Probleme.

57. Minute: Im Parallelspiel steht es übrigens 0:0 zwischen Olympiakos Piräus und Fenerbahce Istanbul. Sollte es dabei bleiben, ist Eintracht Frankfurt Gruppensieger, egal wie die Partie gegen Antwerpen endet.

52. Minute: Kamada flankt von links in den Strafraum, Verstreate klärt mit der Brust zur Ecke, die nichts einbringt.

49. Minute: Glück für die Eintracht, dass der Einsatz von Tuta gegen Samatta am Strafraumrand nicht als Foul gewertet wurde.

47. Minute: Beide Mannschaften sind übrigens unverändert.

46. Minute: Weiter geht es mit der zweiten Hälfte.

Halbzeit: Eintracht Frankfurt dominiert das Geschehen und hatte auch die deutlich besseren Chancen, doch die Führung durch Kamada gleicht Nainggolan in der 32. Minute überraschend aus. Der SGE bleiben noch 45 Minuten, um den Sieg und damit den Gruppensieg in der Europa League zu sichern.

46. Minute: Nach einer Ecke greift Butez daneben, der Ball geht aber knapp neben seinen Kasten und Schiedsrichter Paul Tierney pfeift zur Halbzeit.

46. Minute: Die Nachtspielzeit beträgt eine Minute.

45. Minute: Kurz vor der Pause erhöhe die SGE den Druck. Kostic mit einer flachen Hereingabe, aber Kamada und Borre verpassen knapp.

40. Minute: Kamada findet Lindström, der direkt abzieht, der Ball geht aber Richtung Tribüne.

32. Minute: Tor für die Gäste. Eine Ecke wird hoch auf den Straframrand gespielt, Naingollan nimmt den Ball mit vollem Risiko und Ndicka fälscht den Ball unhaltbar für Kein Trapp ab - 1:1.

28. Minute: Viel Platz für Lindström, der in den Strafraum eindringt, einen Schlenker macht und die lange Ecke anvisiert, doch sein Schuss ist zu schwach und geht deutlich vorbei. Da war mehr drin.

23. Minute: Chandler mit einer scharfen Hereingabe, Kamada verpasst, aus dem Hintergrund schießt Kosic, doch dessen Schuss geht deutlich über das Tor.

19. Minute: Die Eintracht dominiert das Spielgeschehen nach der Führung wieder völlig, Antwerpen reagiert derzeit nur.

13. Minute: TOOOOOOOOOOR für die Eintracht! Tuta mit einem starken Ballgewinn in der gegnerischen Hälfte, sein Pass erreicht Chandler, dessen Flanke perfekt kommt für Kamada und der Japaner trifft aus kurzer Distanz mit dem Fuß zur Führung.

8. Minute: Das Spiel hat sich beruhigt und die Gäste können sich etwas befreien. Offensiv gelingt beiden Teams noch nicht viel, die Partie spielt sich bislang ausschließlich zwischen den beiden Strafräumen ab.

4. Minute: Die Eintracht geht von Beginn an früh drauf und stört die Gäste beim kontrollierten Spielaufbau.

1. Minute: Anstoß für die Eintracht, die von rechts nach links spielt im ersten Durchgang.

+++ 20:54 Uhr: In wenigen Minuten geht es los in der Frankfurter Arena. Mit einem Sieg würde die Eintracht den Gruppensieg sichern und sich direkt fürs Achtelfinale qualifizieren. Oliver Glasner warnte aber vor der Partie noch einmal, Royal Antwerpen zu unterschätzen.

+++ 19:46 Uhr: Die Aufstellung von Eintracht Frankfurt ist da. Für folgende Startelf hat sich Trainer Oliver Glasner entschieden: Trapp – Tuta, Hasebe, Ndicka – Chandler, Sow, Jakic, Kostic – Kamada, Borre, Lindström

+++ 18:25 Uhr: Belgische und niederländische Medien berichten, dass zahlreiche Antwerpener Hooligans zum Europa League-Spiel nach Frankfurt gereist sind und sich dort an deutschen Hooligans „rächen“ wollen, die im Hinspiel Randals gemacht hatten. Die Frankfurter Polizei sagt, dass etwa 2200 Gäste-Fans Tickets besitzen für die Partie. Als Treffpunkt soll der Frankfurter Weihnachtsmarkt ausgemacht sein, wie das belgische Online-Portal Voetball Primeur schreibt. Die Polizei vor Ort hat sich auf Krawalle vorbereitet und ist gerüstet.

Eintracht Frankfurt: Hinteregger fehlt gegen Antwerpen

+++ 16:21 Uhr: Das Gesundheitsamt Frankfurt hat Eintracht Frankfurt aufgrund der infektiologischen Gesamtsituation kurzfristig zur Auflage gemacht, die Zuschauer zum Tragen einer medizinischen Maske über die gesamte Dauer der Veranstaltung, auch am Sitzplatz, anzuhalten, teilte der Verein mit.

„Wir müssen froh sein, dass wir unter den aktuellen Gegebenheiten unsere Spiele mit so vielen Zuschauern austragen können. Alles, was dabei die Gefahr einer Ansteckung verringert, ist sinnvoll und geboten. Die Maske auch am Sitzplatz ist sicher ungewohnt, aber es bietet nun einmal den effizientesten Schutz mit dem geringsten Aufwand“, wird Vorstandssprecher Axel Hellmann auf der vereinseigenen Homepage zitiert.

+++ 12.37 Uhr: Schiedsrichter heute Abend ist übrigens der Engländer Paul Tierney. Für ihn ist es sein erster Einsatz in der Europa League in dieser Saison. Im Dezember 2019 hatte er die Partie VfL Wolfsburg gegen AS St.-Étienne in der Europa League geleitet. Die „Wölfe“ gewannen mit 1:0. Ein solches Ergebnis dürfte der SGE heute auch schmecken.

+++ 11.11 Uhr: Verzichten muss Eintracht Frankfurt heute auf Abwehrchef Martin Hinteregger*. Dem Blondschopf bereitet noch immer das Sprunggelenk Probleme. Gut möglich, dass für ihn erneut Routinier Makoto Hasebe die Abwehr der SGE organisieren wird. Gegen Union am Sonntag soll Hinteregger aber wohl wieder zurückkehren.

Update vom Donnerstag, 25.11.2021, 09.30 Uhr: Hallo und herzlich willkommen zum Live-Ticker zur Europa League-Partie Eintracht Frankfurt gegen Royal Antwerpen. Mit einem Sieg heute kann die SGE den direkten Einzug ins Achtelfinale klarmachen und so den schweren Brocken aus der Champions League in der Zwischenrunde entgehen. Macht die Glasner-Elf heute den Sack zu? Bald sind wir schlauer!

Eintracht Frankfurt gegen Royal Antwerpen heute im Live-Ticker

Erstmeldung vom Mittwoch, 24.11.2021, 14.38 Uhr: Frankfurt - Eintracht Frankfurt* empfängt am 5. Spieltag der Europa League den belgischen Vertreter Royal Antwerpen (So sehen Sie das Spiel live im TV und im Live-Stream*) und will den Einzug in das Achtelfinale des Wettbewerbs klarmachen. In der Tabelle der Gruppe D liegt die SGE mit zehn Punkten an der Spitze, gefolgt von Olympiakos Piräus (sechs Punkte) und Fenerbahce Istanbul (fünf Punkte). Antwerpen ist mit lediglich einem Zähler abgeschlagenes Schlusslicht und in der Frankfurter Arena Außenseiter.

Eintracht Frankfurt will den Gruppensieg

Platz zwei in der Gruppe und damit das Überwintern in der Europa League ist Eintracht Frankfurt nicht mehr zu nehmen, mit einem Sieg gegen Antwerpen wäre auch der Gruppensieg sicher, der die direkte Qualifikation für das Achtelfinale bedeutet. Der Zweitplatzierte muss den Umweg über die Zwischenrunde gehen und in einem Duell mit einem Drittplatzierten aus der Champions League um das Ticket fürs Achtelfinale kämpfen.

„Stimmungstechnisch ist die Lage sehr, sehr gut nach den letzten Siegen. Martin Hinteregger steht morgen noch nicht zur Verfügung. Wir hoffen, dass es sich für Sonntag ausgeht. Goncalo Paciencia kehrt ins Aufgebot zurück“ sagte Oliver Glasner*, Trainer von Eintracht Frankfurt, zur Personallage. „Wir haben sehr viele Spieler zur Verfügung, das ist zu diesem Zeitpunkt sehr wichtig“, so der SGE-Coach weiter.

Eintracht Frankfurt ist heiß auf Europa League in der eigenen Arena

Die Motivation ist groß und Kapitän Sebastian Rode* hat ein klares Ziel vor Augen. „Die Freude ist immer riesig, wenn man international zu Hause zu spielt. Wir haben eine gute Ausgangslage und möchten den Gruppensieg klarmachen. Darauf sind wir heiß“, gibt sich der Mittelfeldspieler selbstbewusst auf der Pressekonferenz vor der Partie. „Siege machen natürlich etwas aus. Man hat unter der Woche mehr Spaß beim Training als wenn man nach einer Niederlage mehr unter Druck ist. Aber alles, was passiert ist, ist vergangen. Es gilt, das nächste Spiel erneut erfolgreich zu gestalten“, schob er hinterher.

Glasner warnt davor, Royal Antwerpen zu unterschätzen*: „Wir sehen uns gut vorbereitet und möchten den Sack zumachen. Ich erwarte einen guten Gegner, der uns das Leben im Hinspiel schwergemacht hat. Sie sind in ihrer Liga Zweiter. Wir benötigen die gleiche Konzentration und Konsequenz wie zuletzt.“ Das Selbstvertrauen bei Eintracht Frankfurt ist aber nach den zwei Siegen zuletzt gestiegen. „Ich freue mich richtig auf morgen, weil wir in einer guten Verfassung sind und das Weiterkommen fixiert haben. Wir werden alles für den Gruppensieg geben. Das haben wir uns in den vier Spielen zuvor erarbeitet“, sagte Glasner. (smr) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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