Vor Ligaspiel gegen Tottenham

Vor Stadion: ManCity-Star Opfer von rassistischer Gewalttat

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Raheem Sterling blieb bei dem Vorfall unverletzt und schoss am Samstagabend zwei Tore gegen Tottenham.

Bevor Raheem Sterling gegen Tottenham mit einem Doppelpack glänzte, erlebte der Spieler von Manchester City einen unschönen Zwischenfall: Er wurde vor dem Stadion von einem Rassisten attackiert.

Manchester - Nach einer rassistisch motivierten Attacke auf den englischen Nationalspieler Raheem Sterling hat die Polizei von Manchester Ermittlungen aufgenommen. Der 23 Jahre alte dunkelhäutige Profi von Premier-League-Tabellenführer Manchester City soll bei seiner Ankunft am Stadion des Klubs von einem Unbekannten getreten und rassistisch beleidigt worden sein, wie britische Medien am Montag berichteten.

Attacke gegen Sterling: Erst Beleidigungen, dann Fußtritt

Die britische Zeitung „Telegraph“ hatte als erste berichtet, ein Mann habe am Samstag vor dem Ligaspiel gegen Tottenham Hotspur vor der Spielerzufahrt des City-Geländes auf Sterling gewartet. Er habe rassistische Beleidigungen gerufen, als der englische Nationalspieler in seinem Auto vorbeigefahren sei. Als Sterling ausstieg, um den Mann zur Rede zu stellen, habe der Täter ihm gegen das Bein getreten.

Sterling blieb bei dem Vorfall unverletzt und schoss am Samstagabend zwei Tore, die seinem Verein zum 4:1-Sieg gegen Tottenham verhalfen.

Am Montag bestätigte die Polizei, ihr sei „mitgeteilt worden, dass ein 23-jähriger Mann Opfer einer rassistischen Gewalttat“ an der Adresse des City-Stadions geworden sei. Polizisten untersuchten den Vorfall und behandelten ihn als Hassverbrechen, hieß es.

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dpa

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