Mateschitz will mit RB Leipzig in die Bundesliga

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RB Leipzig - ein Schelm, der hinter dem Kürzel an den Energy-Drink-Hersteller denkt. Es steht für Rasenballsport Leipzig.

Leipzig - Red-Bull-Erfinder Dieter Mateschitz will mit dem gerade gegründeten Rasenball (RB) Leipzig mittel- bis langfristig in die Fußball-Bundesliga aufsteigen.

In einem Interview mit dem Magazin “Sport Bild“ sagte der Österreicher, er sehe kein Risiko bei diesem Unterfangen, das sich der Energydrink-Hersteller rund 100 Millionen Euro kosten lassen will. “Risiko sehen wir keines, da es nur an uns liegt, wie professionell, wie rasch und mit wie viel Engagement uns dieser Weg gelingen wird. Im Normalfall erreichen wir unsere Ziele, und das hoffen wir auch in Leipzig“, sagte Mateschitz.

Der Milliardär kündigte an, die derzeit in der 5. Liga spielende Mannschaft und auch den Trainerstab maßgeschneidert der jeweiligen Situation beziehungsweise dem jeweiligen Ziel anzupassen. “Wir werden versuchen, die Mannschaft möglichst rasch aber nichtsdestotrotz gesund wachsend von der derzeit 5. Liga in die 2. Liga zu führen. Dafür muss man dreimal aufsteigen, wenn uns das in 4 oder 5 Jahren gelingt, wäre das ein guter Zeitplan“, meinte Mateschitz.

Dass es RB Leipzig ernst meint, zeigen die Verstärkungen. Die früheren Bundesliga-Spieler Thomas Kläsener und Christian Streit wechseln nach Leipzig. Beide Akteure unterschrieben einen Vertrag bis 2011. Zuvor hatte der Fünftligist bereits Ex-Nationalspieler Ingo Hertzsch (FC Augsburg) und Patrick Bick (SV Wehen-Wiesbaden) unter Vertrag genommen.

Nach mehreren vergeblichen Versuchen, auf dem deutschen Fußballmarkt Fuß zu fassen, hatte Red Bull vor zwei Wochen den Einstieg beim Oberligisten SSV Markranstädt bekanntgegeben. Der neugegründete RB Leipzig nimmt das Spielrecht der Markranstädter in der 5. Liga wahr; er wurde vom sächsischen und nordostdeutschen Verband für die kommende Saison bestätigt.

dpa/mm

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