Weltmeister von 2014 über den Volkssport

Lahm: Deswegen ist der Fußball schlecht für andere Sportarten

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Philipp Lahm.

Philipp Lahm hat mit seiner Kritik zu Joachim Löw für Aufsehen gesorgt. Nun hat der Ehrenspielführer die Übermacht des Fußballs als Problem für andere Sportarten dargestellt. 

Frankfurt/Main - Ehrenspielführer Philipp Lahm sieht Randsportarten durch die Dominanz des Fußballs in Deutschland bedroht.„Ja, das ist ein Problem. Durch die 'Übermacht' einer Sportart geht die Vielfalt anderer Sportarten verloren, und der Zuschauer kann nicht mehr beobachten, wie viele interessante Athleten und Sportarten es gibt“, sagte der 34-Jährige in einem Interview dem „go!d-Magazin“ der Deutschen Sporthilfe, das am 17. September erscheint.

Philipp Lahm befürwortet neue Veranstaltungen wie die European Championships

„Durch die finanziellen Nachteile ist es für diese Athleten schwer, sich nur auf ihren Sport zu konzentrieren, denn sie müssen zweigleisig fahren, um ihre Existenz zu sichern“, sagte der Weltmeister-Kapitän von 2014. Lahm befürwortet deshalb neue Veranstaltungen wie die European Championships, bei der sich mehrere Sportarten für ein Großereignis zusammenschließen.

Der frühere Profi beim FC Bayern und der Nationalmannschaft ist Botschafter für die deutsche Fußball-EM-Bewerbung 2024. Im Falle eines Zuschlags durch das UEFA-Exekutivkomitee am 27. September soll Lahm das wichtigste Fußball-Event in Deutschland seid dem Sommermärchen 2006 als Organisationschef koordinieren.

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dpa

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