Fußball-Nationalspieler

Podolski wechselt vom FC Köln zum FC Arsenal

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Foto: Lukas Podolski wechselt zum FC Arsenal.

Köln - Nationalstürmer Lukas Podolski wechselt zur kommenden Saison vom 1. FC Köln zum FC Arsenal. Das teilte der vom Abstieg bedrohte Fußball-Bundesligist am Montag mit. Die Vereine und der Spieler hätten sich auf den Transfer geeinigt.

Der 1. FC Köln erhält eine Ablösezahlung, über deren Höhe Vertraulichkeit vereinbart wurde. Der 26-jährige Podolski verlässt die Rheinländer ein Jahr vor Ablauf seines regulären Vertrags Richtung London in die Premier League.

Der Wechsel zu Arsenal gebe ihm die Möglichkeit, auf internationaler Ebene in einem europäischen Top-Club zu spielen, wird Podolski in einer FC-Mitteilung zitiert. Er habe sich nicht gegen den FC, sondern „für diese tolle Chance in meiner sportlichen Laufbahn entschieden“. Der Entschluss sei ihm nicht leicht gefallen, da der 1. FC Köln, die Fans und die Stadt für ihn etwas ganz Besonderes seien. „Ich werde den FC immer in meinem Herzen tragen.“

Der Wechsel nach London war schon lange ein offenes Geheimnis und erfolgt nun wenige Tage vor dem entscheidenden Abstiegsspiel am Samstag gegen den FC Bayern München. Ob der Tabellen-16. aus Köln in der Relegation noch die Chance hat, den Klassenverbleib zu sichern oder direkt absteigt, entscheidet sich im Fernduell mit Hertha BSC. Die Berliner treten zeitgleich gegen 1899 Hoffenheim an.

„Lukas Podolski ist ein Spieler von Weltformat mit einer ganz besonderen Beziehung zu den FC-Fans und zu der Stadt“, sagte Claus Horstmann, Vorsitzender der Geschäftsführung. „Wir sind stolz auf den Weg, den er in den vergangenen Jahren beim 1. FC Köln gegangen ist, von der Jugend über den ersten Profieinsatz bis zum international gefragten Nationalspieler.“

Podolski war im Alter von zehn Jahren vom FC Bergheim zum 1. FC Köln gekommen. Mit 18 Jahren debütierte er in der Saison 2003/2004 in der Bundesliga. Der inzwischen 95-malige Nationalspieler war nach einem zweijährigen Engagement beim FC Bayern zur Saison 2009/2010 an den Rhein zurückgekehrt.

Der Kölner Verein sei nach Aussage von Horstmann „zu einem wettbewerbsfähigen Angebot bereit“ gewesen und hätte den Vertrag mit Podolski auf dieser Basis gerne verlängert. „Die frühe Wechsel-Entscheidung gibt uns dennoch Planungssicherheit. Das ist gut so“, sagte Horstmann. Der Transfererlös von geschätzt rund zehn Millionen soll in die Qualität der Profi-Mannschaft sowie in die Nachwuchsförderung investiert werden. „Lukas hat dem FC in vielen Situationen geholfen, er hat das Gesicht des FC in den vergangenen Jahren deutlich mitgeprägt“, meinte Horstmann.

dpa

Dieser Artikel wurde aktualisiert.

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