Real Madrid bestätigt Khedira-Transfer offiziell

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Sami Khedira beim Medizincheck bei Real Madrid. Kurz danach unterzeichnete er den Vertrag bei den Königlichen.

Madrid/Stuttgart - Fußball-Nationalspieler Sami Khedira hat die sportärztliche Untersuchung bei Real Madrid am Samstag bestanden und beim spanischen Rekordmeister seinen neuen Vertrag unterschrieben.

Das sagte der bisherige Mittelfeldspieler des VfB Stuttgart dem SWR-Fernsehen. Zuvor hatte Real bereits auf seiner Homepage bestätigt, dass der 23-Jährige einen Fünfjahreskontrakt bis 2015 erhalte. Spanische Medien bezifferten die Ablösesumme am Samstag auf 14 Millionen Euro. Davon sollen allerdings vier Millionen Euro erfolgsabhängig sein.

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Nach Angaben der Madrider Sportzeitungen "Marca" und "As" soll Khedira bei Real ein Gehalt von zwei Millionen Euro im Jahr bekommen. Dies ist ein Bruchteil von den Summen, die der Club seinen Stars wie Cristiano Ronaldo oder Kaká zahlt. Der Ex-Stuttgarter soll am Sonntag in die US-Metropole Los Angeles fliegen, wo die Schützlinge von Trainer José Mourinho ihr Trainingslager aufgeschlagen haben. "Madrid ist der größte Verein der Welt, ein Mythos. Und Teil davon zu sein, ist auf jeden Fall etwas ganz Besonderes", erklärte Khedira dem SWR.

Der Deutsch-Tunesier ist Reals vierte Neuverpflichtung für die kommende Saison. Die Madrilenen hatten zuvor bereits Angel di María von Benfica Lissabon für rund 30 Millionen Euro Ablöse, Pedro León (FC Getafe/10 Millionen) und Sergio Canales (Racing Santander/5 Millionen) unter Vertrag genommen.

In einem Interview auf der Homepage des VfB Stuttgart entschuldigte sich Khedira dafür, dass er sein "Wort gebrochen habe". Er habe noch während der WM gesagt, dass er auf jeden Fall noch eine Saison beim VfB spielen werde. "Aber dann kam das Angebot von Real und der Wunsch von Trainer José Mourinho, der mich unbedingt haben wollte. Und bei so einem Angebot konnte ich nicht Nein sagen." Den ersten Kontakt mit den Madrilenen habe es nach dem WM-Halbfinale gegeben, das er mit der deutschen Nationalelf gegen Spanien verlor.

dpa

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