Ribéry: „Meine Zukunft ist kein Problem für mich“

+
Franck Ribéry sprach mit der tz über seine Verletzung und die Wechsel-Spekulationen.

München - Franck Ribéry hat den Liga-Start mit dem FC Bayern München in einer Woche in Hoffenheim endgültig abgeschrieben.

Er hat sein ersehntes Comeback für das erste Heimspiel mit dem Fußball- Rekordmeister eine Woche später gegen Werder Bremen ins Visier genommen. “Ich habe von der medizinischen Abteilung erst für nächsten Mittwoch Grünes Licht bekommen, um wieder mit der Mannschaft trainieren zu dürfen. Insofern kommt das erste Bundesliga-Spiel in Hoffenheim zu früh für mich. Realistischer ist ein Einsatz beim Heimspiel gegen Werder am 15. August“, sagte der französische Nationalspieler in einem Interview der “tz“ (Samstag).

Nur wenige Trainings-Einheiten konnte der 26-Jährige wegen Knieproblemen bislang mit der Mannschaft absolvieren. Nun gehe es ihm wieder “ganz gut. Ich kann nun wieder problemlos laufen. Ich spüre gar keine Knieschmerzen mehr“, sagte Ribéry. “Seit dem Trainingsauftakt am 1. Juli habe ich erst bei vier oder fünf Trainingseinheiten mitmachen können. Bald wieder mit dem Team trainieren zu dürfen, wird mir richtig gut tun. Ich vermisse den Ball und allein zu trainieren macht einfach kein Spaß.“

Ribéry versucht sich von dem ganzen Rummel um seine Person nicht beeinflussen zu lassen. “Es wird viel über meine Zukunft spekuliert, das stimmt. Und es ist wahrscheinlich auch noch nicht vorbei. Aber ich rede nicht über dieses Thema und ich werde es auch in Zukunft nicht tun. Es gibt bestimmte Leute, die viel Druck haben. Meine Zukunft scheint für viele ein großes Problem zu sein, aber nicht für mich. Persönlich geht es mir sehr gut und das ist für mich das Allerwichtigste“, betonte der Fußball-Künstler, der im System von Trainer Louis van Gaal die Zehner-Position übernehmen soll.

Dass die Club-Bosse sich bei Kritik stets hinter ihn stellten, freut Ribéry. “Die Bayern-Verantwortlichen wollen mich nicht ziehen lassen, das ist klar. Sie schätzen mich sehr. Sie mögen mich. Ich fand es klasse, wie Sie mich nach der Kritik von Herrn Beckenbauer in Schutz genommen haben. Eine tolle Geste, die mir sehr gut gefallen hat“, betonte der lange von Real Madrid umgarnte Franzose.

Das ganze tz-Interview

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare