1.Frauenhandball-Bundesliga: HSG Bad Wildungen verliert gegen Frisch Auf mit 28:31 (15:15)

Vipers-Niederlage gegen Göppingen

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Ausgehebelt: Die Bad Wildungerin Miranda Schmidt-Robben (Zweite von rechts) wird von der Göppingerin Alexandra Sviridenko (rechts) attackiert, deren Teamkollegin Prudence Kinlend die Szene ebenso wie Sabine Heusdens (links) beobachtet.

Bad Wildungen. Nach der 26:30-Heimpleite gegen Nellingen verlor die erneut schwache HSG Bad Wildungen auch gegen Frisch Auf Göppingen mit 28:31 (15:15), womit die Vipers die Hinrunde als Tabellenzehnter abschließen.

Vor 700 Zuschauern in der Ense-Halle lag die Mannschaft von Trainerin Tessa Bremmer nach ihrer 4:2-Führung nach acht Minuten beim 8:9 (18.) erstmals zurück, bevor Laura Vasilescu mit einem ihrer neun Siebenmetertore zum 15:14 traf und es mit 15:15 in die Pause ging. 

Nach dem Seitenwechsel lag die HSG in der allenfalls durchschnittlichen Begegnung beim 21:20 (44.) letztmals in Front, bevor Frisch Auf nach der Roten Karte gegen Vipers-Kreisläuferin Tamara Haggerty wegen dreier Zeitstrafen beim Stand von 21:11 (46.) auf 23:21 (47.) davon zog. Die Gäste konnten dann ihre Führung gegen die nun desolat agierenden Vipers sogar über das 26:22 (52.) entscheidend auf 28:23 (58.) ausbauen. Zwar verkürzte Bad Wildungen 36 Sekunden vor Schluss noch auf 28:30, doch zu mehr reichte es für die HSG nicht mehr. 

Bei den Vipers waren die Rückraumspielerinnen Vasilescu mit zehn Toren sowie Sabine Heusdens (5) die besten Werferinnen, während bei den Gästen die Rückraumkräfte Michaela Hrbkova (8/4) und Maxime Struijs (8/5) am erfolgreichsten waren. „Wir haben in den letzten 15 Minuten zu viele technische Fehler gemacht“, bilanzierte HSG-Trainerin Bremmer. (jh)

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