Gegen BVB Blomberg-Gala bestätigen

Bad Wildungen erwartet Meister Dortmund

Spektakuläre Abwehr: Torhüterin Melanie Veith (HSG Blomberg-Lippe) versucht die Bad Wildungerin Annika Ingenpaß (Mitte) zu stoppen, während ihre Teamkollegin Nele Franz (verdeckt) die Szene beobachtet.
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Spektakuläre Abwehr: Torhüterin Melanie Veith (HSG Blomberg-Lippe) versucht die Bad Wildungerin Annika Ingenpaß (Mitte) zu stoppen, während ihre Teamkollegin Nele Franz (verdeckt) die Szene beobachtet.

Mit „0,01 Prozent“ beziffert Tessa Bremmer die Bad Wildunger Chance, gegen Borussia Dortmund zu punkten.

Bad Wildungen – Das ist natürlich viel zu tief gestapelt, auch wenn die Vipers-Trainerin den BVB zu Recht „als Übermannschaft der Liga“ bezeichnet. „Ich kann mich nicht erinnern, wann eine Mannschaft zuletzt die Meisterschaft so souverän geholt hat“, sagt die Niederländerin.

Nach dem 39:22-Sieg beim SV Union Halle-Neustadt am Samstag kommt das Team von Trainer André Fuhr als frischgebackener Meister im Frauenhandball am Mittwoch zum Nachholspiel (19.30 Uhr) in die Ense-Halle.

Die Vipers würden dem verlustpunktfreien Tabellenführer natürlich nur allzu gerne den oder die ersten Minuszähler bescheren, auch wenn Bremmer glaubt, dass dazu bei Dortmund „alles schieflaufen“ und ihr Team fast fehlerfrei spielen müsste. Von ihrer Mannschaft erwartet sie „den gleichen Auftritt wie gegen Blomberg“, nachdem nach dem 33:28 (14:13)-Erfolg über die drittplatzierten Lipperinen die Erleichterung bei den Vipers nach der deutlichen Leistungssteigerung groß war.

„Die Mädels haben gesehen, was alles möglich“, sagt Bremmer und fordert nach zuvor 2:14-Punkten eine Bestätigung der Gala gegen Blomberg „auch wenn das Ergebnis wahrscheinlich anders ausfallen wird“.

Bremmer fordert „gute Leistung“

Eine „gute Leistung“, so Bremmer, sei für ihr Team, das locker aufspielen kann, deshalb Pflicht. „Aber auch dann kann man gegen Dortmund mit acht Toren verlieren“, sagt die 37-Jährige, wobei Bad Wildungen im Hinspiel am 30. Dezember beim 28:36 (12:19) genau mit dieser Differenz unterlag. „Dortmund hat viele Topspielerinnen und ist auch in der Breite sehr gut besetzt“, sagt Bremmer über das Team mit den Ex-Bad Wildungerinnen Rinka Duijndam (Tor) und Johanna Stockschläder (Linksaußen).

Im letzten Saisonheimspiel kann sie wie schon gegen Blomberg Rückraumaushilfe Sabine Heusdens wegen Knieproblemen wohl nicht einsetzen. Auch die zwischenzeitliche Linksaußenaushilfe Miranda Schmidt-Robben wird erneut absprachegemäß nicht dabei sein.

Die neben dem Duo nach der Saison ebenfalls ausscheidenden Spielerinnen Maria Ines Da Silva Pereira (zurück nach Portugal), Vanessa Magg, Alina Otto (beide unbekanntes Ziel) und Maxi Mühlner (Buxtehuder SV) werden die Vipers nicht verabschieden. „Das macht in der leeren Halle keinen Sinn. Das holen wir in einer hoffentlich bald wieder vollen Halle nach“, sagt Bremmer und hofft auf eine Überraschung durch ihr Team. (jh)   

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