1. Frauenhandball-Bundesliga: Sich selbst in Bedrängnis gebracht

Bad Wildungen gewinnt in Ketsch 24:22 (15:6)

Freie Bahn: Die Bad Wildunger Kreisläuferin Maxi Mühlner (Zweite von rechts) hat die Lücke zwischen den Ketscherinnen Jule Haupt, Katja Hinzmann und Elena Fabritz (von links) gefunden und nimmt das Gehäuse von Leonie Moormann (links) von den Kurpfalz Bären ins Visier.
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Freie Bahn: Die Bad Wildunger Kreisläuferin Maxi Mühlner (Zweite von rechts) hat die Lücke zwischen den Ketscherinnen Jule Haupt, Katja Hinzmann und Elena Fabritz (von links) gefunden und nimmt das Gehäuse von Leonie Moormann (links) von den Kurpfalz Bären ins Visier.

Ketsch – Die HSG Bad Wildungen hat mit dem 24:22 (15:6)-Erfolg bei den Kurpfalz Bären einen wichtigen Sieg gefeiert.

Ketsch. Mit dem Erfolg beim Schlusslicht nach zuvor drei Niederlagen rückten die Südwaldeckerinnen in der 1. Frauenhandball-Bundesliga um einen Rang auf Tabellenplatz zehn vor.

In der Ketscher Neurotthalle dominierte der Gast nach dem 1:2 (6.) die Partie. Mit einem 6:0-Lauf erspielte sich Bad Wildungen nach dem 4:3 (10.) bis zur 19. Minute beim Stand von 10:3 eine beruhigende 10:4-Führung (20.), bevor die Kurpfalz Bären beim 4:10 (21.) ihre über zwölfminütige Torflaute beendet hatten.

Nach 26 Minuten lag der Gast, gestützt auf seine gute Abwehr und Torfrau Manuela Brütsch, beim 14:5 sogar erstmals mit neun Toren in Front. Mit diesem Vorsprung ging der bisherige Tabellenelfte beim 15:6 auch in die Halbzeitpause und nichts sah so aus, als würde Bad Wildungen noch einmal in Bedrängnis geraten.

Von 18:11 auf 18:16

Zwar verkürzte der Tabellenletzte auf 10:16 nach 37 Minuten, doch die Vipers antworteten und lagen beim 18:11 (41.) mit sieben Toren in Führung. Danach lief bei den Südwaldeckerinnen im Angriff nichts mehr zusammen, was Ketsch zu einem 5:0-Lauf nutzte und beim 16:18 in der 47. Minute wieder dran war. Auch nach dem 18:22 (51.) gab das Team von Trainer Adrian Fuladdjusch nicht auf und verkürzte auf 21:23 nach 54 Minuten. Näher heran kamen die Gastgeberinnen aber auch nach dem 22:24 (56.) nicht mehr, sodass die HSG letztlich den wichtigen Sieg über die Zeit brachte.

Während bei Ketsch Linksaußen Rebecca Engelhardt (sechs Tore) sowie die Rückraumspielerinnen Saskia Fackel mit fünf Treffern, davon zwei durch Siebenmeter, und Lara Eckhardt (4/1) am besten trafen, waren bei den Vipers die eingewechselte Rückraumallrounderin Larissa Platen (7/3), Spielmacherin Maxime Struijs und die eingewechselte Linksaußen Miranda Schmidt-Robben (je 4) die besten Werferinnen.

„Wir haben in der ersten Halbzeit unser Konzept super ausgespielt und nach dem Wechsel extrem nachgelassen“, sagte die Bad Wildunger Trainerin Tessa Bremmer nach dem „verdienten Sieg“ (jh)

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