1. Frauenhandball-Bundesliga: Vipers mit Start-Ziel-Sieg

Bad Wildungen gewinnt in Mainz 38:22

Zugepackt: Während die Bad Wildungerin Jana Scheib (links) die Mainzerin Aleksandra Dorsz (Zweite von links) im Griff hat und Viper Annika Ingenpaß (Zweite von rechts) FSV-Spielerin Anika Hampel (Mitte) attackiert, beobachtet Vanessa Plümer die Szene.
+
Zugepackt: Während die Bad Wildungerin Jana Scheib (links) die Mainzerin Aleksandra Dorsz (Zweite von links) im Griff hat und Viper Annika Ingenpaß (Zweite von rechts) FSV-Spielerin Anika Hampel (Mitte) attackiert, beobachtet Vanessa Plümer die Szene.

Mit dem 38:22 (20:11)-Sieg beim 1. FSV Mainz 05 verschaffte sich die HSG Bad Wildungen nach zuvor vier Niederlagen in Folge Luft im Kampf um den Klassenerhalt. In der Tabelle der 1. Frauenhandball-Bundesliga haben die Südwaldeckerinnen damit ihren elften Platz weiter gefestigt.

Mainz. In Mehrzweckhalle Gymnasium Oberstadt lag die HSG von Beginn an in Führung. Nach dem 2:0 (2.) setzte sich der Elfte beim Tabellenfünfzehnten schnell auf 7:4 nach zehn Minuten ab. Auch danach bauten die Bad Wildungerinnen gegen die harmlosen Gastgeberinnen ihren Vorsprung kontinuierlich weiter aus. Nach 21 Minuten führten die Gäste auch dank ihrer starken Abwehrleistung bereits mit 15:8. Obwohl Trainerin Tessa Bremmer viel wechselte, gingen die homogen auftretenden Vipers mit einer 20:11-Führung in die Pause.

Nach dem die Seiten gewechselt worden waren, zog die HSG nach dem 21:13 in der 33. Minute mit einem 4:0-Lauf bis zum 25:13 (37.) sogar noch weiter davon. Beim 32:17 in der 47. Minute betrug der Vorsprung der gut aufgelegten Gäste beim Abstiegskandidaten 15 Treffer. Den bauten die Vipers bis zum 38:22-Endstand noch mühelos weiter aus.

Während bei Mainz die Rückraumspielerinnen Natalie Adeberg (acht Tore, davon vier durch Siebenmeter) sowie Julie Jacobs (4/3) die meisten Treffer erzielten, waren bei den Vipers die Rückraumkräfte Maxime Struijs (8/4) und Munia Smits (6/3) sowie Kreisläuferin Annika Ingenpaß (5) und Linksaußen Anna-Maria Spielvogel (5) die besten Werferinnen.

HSG-Trainerin Bremmer sehr zufrieden

„Es ist schön, dass wir endlich wieder gewonnen haben. Ich bin super zufrieden“, freute sich die Bad Wildunger Trainerin Tessa Bremmer über den auch in der Höhe verdienten Sieg. (jh)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare