Blombergerin kommt zur nächsten Saison 

Bad Wildungen holt Munia Smits

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Will künftig für die HSG Bad Wildungen jubeln: Munia Smits (rechts), die sich hier noch mit Celine Michielsen, Trainer Steffen Birkner und Co-Trainer Oliver Lippert über den 26:25-Sieg der HSG Blomberg-Lippe am 21. September 2019 bei den Vipers freut. 

Was die WLZ bereits angedeutet hatte, hat die HSG Bad Wildungen nun bestätigt: Munia Smits wechselt in der kommenden Saison von Erstligakonkurrent HSG Blomberg-Lippe zu den Vipers.

Bad Wildungen.  Für die Südwaldeckerinnen waren bereits ihre älteren Schwestern Xenia (Metz) und Aaricia (VfL Waiblingen) als Jugendspielerinnen aktiv.

Bremmer: „Hat Super-Wurf" 

„Mit Munia haben wir es geschafft eine sehr talentierte Rückraumspielerin für uns zu gewinnen. Ich bin glücklich, dass sie sich für uns entschieden hat. Sie hat einen Super-Wurf und zudem eine gute Übersicht“, sagt Vipers-Trainerin Tessa Bremmer über die 20-Jährige. Die Schwester von Nationalspielerin Xenia Smits, die selbst zur kommenden Saison von Metz zum Deutschen Meister SG BBM Bietigheim wechselt, unterschrieb bei den Südwaldeckerinnen einen Zweijahresvertrag bis zum 30. Juni 2022, der für die 1. und 2. Bundesliga gilt.

„Ich freue mich in der kommenden Saison für die Vipers aufzulaufen. Die sportliche Perspektive sowie das Umfeld rund um den Verein haben mich überzeugt. Für mich ist es wichtig, mich immer weiterzuentwickeln. Nach positiven Gesprächen mit Trainerin Tessa Bremmer stellte ich fest, dass sie und ich meine Entwicklungsfelder ähnlich sehen“, sagte Smits.

Diese verbracht in Antwerpen zu Beginn ihrer sportlichen Laufbahn zwei Jahre in der dortigen Sportschule. Mit 15 Jahren wechselte sie dann in das Internat der HSG Blomberg-Lippe, wo sie mit der B-Jugend 2016 die deutsche Meisterschaft feierte. Ein Jahr später debütierte Smits im Erstligateam der HSG und gehört seit 2018 fest zum Kader. Parallel dazu schaffte sie 2017 auch den Sprung in die A-Nationalmannschaft Belgiens.

„Munia kommt aus einer handballbegeisterten Familie. Sie lebt für diesen Sport und die erste Liga ist kein Neuland für sie. Sie stellt einen wichtigen Baustein unseres Teams für die nächste Saison dar und ich freue mich, dass es Tessa mal wieder gelungen ist, ein junges Talent von uns zu überzeugen“, sagte Vipers-Geschäftsführer Uwe Gimpel. jh

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