Ohne Frankova und Bachmann-Morf

Bad Wildungen mit Mini-Kader in Metzingen

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Als Rechtsaußen in Metzingen gefragt: Die Bad Wildungerin Anna-Maria Spielvogel (Mitte), die Katarzyna Janiszew ska (Halle-Neustadt) versetzt hat und das Gehäuse von Anica Gudelj (rechts) ins Visier nimmt. 

Bad Wildungen – Nach dem durch den 22:20-Sieg in Leverkusen so gut wie sicheren Klassenerhalt fährt die HSG Bad Wildungen mit gelöster Stimmung aber nur mit einem Mini-Kader nach Metzingen.

In der Öschhalle wird Gästetrainerin Tessa Bremmer am Samstag (20 Uhr) nur auf zehn Spielerinnen zurückgreifen können, da ihr gegenüber dem Coup in Leverkusen Anna Frankova und Romy Bachmann-Morf neben den Langzeitausfällen Lisa-Marie Preis, Annika Busch, Laura Vasilescu sowie Maxime Struijs fehlen werden.

„Bei Frankova heilt die Wunde an ihrem Fuß nicht so wie wir uns das vorstellen“, sagt Bremmer über die tschechische Rechtsaußen, die bei den Erfolgen in Göppingen (31:30) und Leverkusen (22:20) auf die Zähne gebissen hatte, obwohl sie wegen der Verletzung kaum trainieren konnte. Neben ihr wird auch Rückraumspielerin Romy Bachmann-Morf „definitiv fehlen“, so Bremmer. Die Schweizer Halblinke verspürt nach einem zweifachen Muskelfaserriss in der Wade immer noch „ein Ziehen“ und kam deshalb in Leverkusen über einen Kurzeinsatz nicht hinaus. 

Beim Dritten in Metzingen sieht Bremmer ihr Team als krassen Außenseiter an. „Wir werden natürlich auch dort alles geben, aber wir müssen aufpassen, dass wir mit unserem kleinen Kader das Metzinger Tempospiel nicht zulassen, weil es sonst bitter für uns ausgehen kann. Unsere Chance dort zu gewinnen, liegt bei einem Prozent“, sagt Bremmer.

Für Frankova wird die gelernte Linksaußen Anna-Maria Spielvogel auf die rechte Seite rücken. „Das ist eine Chance für sie“, sagt Bremmer über die 21-Jährige. (jh)

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