1. Frauenhandball-Bundesliga: Vipers siegen souverän

Bad Wildungen schlägt Buchholz 30:20

Freie Bahn: Die starke Bad Wildunger Kreisläuferin Maxi Mühlner (Dritte von rechts) hat sich gegen die Buchholzerinnen Marleen Kadenbach, Evelyn Schulz und Kim Berndt (von links) durchgesetzt, während ihre Mitspielerinnen Larissa Platten und Marieke Blase sowie Maj Nielsen die Szene beobachten.
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Freie Bahn: Die starke Bad Wildunger Kreisläuferin Maxi Mühlner (Dritte von rechts) hat sich gegen die Buchholzerinnen Marleen Kadenbach, Evelyn Schulz und Kim Berndt (von links) durchgesetzt, während ihre Mitspielerinnen Larissa Platten und Marieke Blase sowie Maj Nielsen die Szene beobachten.

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung hat die HSG Bad Wildungen einen sehr großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht. Die Vipers schlugen die Handball-Luchse Buchholz 08-Rosengarten mit 30:20 (13:9).

Bad Wildungen. In der Ense-Halle dominierte die HSG von Beginn an. Nach dem 3:2 (7.) zogen die Gastgeberinnen gegen die weiter auf Relegationsplatz 13 stehenden Norddeutschen dank einer guten Abwehrleistung über das 6:3 (10.) auf 8:4 nach 13 Minuten davon. Buchholz-Rosengarten ließ sich zunächst aber nicht weiter abschütteln, sodass die Vier-Tore-Führung der Vipers auch noch beim 13:9-Halbzeitstand Bestand hatte.

6:0-Lauf entscheidet

Nach dem Seitenwechsel lag die HSG in der durchschnittlichen Partie gegen den schwachen Gast beim 18:13 nach 34 Minuten erstmals mit vier Toren in Front. Doch Buchholz blieb bis zum 15:18 nach 39 Minuten erst einmal noch weiter auf Tuchfühlung, bevor sich die Vipers mit einem 6:0-Lauf entscheidend bis auf 24:15 (50.) absetzten. Gegen die harmlosen Gäste gewann die HSG nach dem 29:18 (59.) schließlich mit 30:20.

In der Tabelle der 1. Frauenhandball-Bundesliga stehen die Südwaldeckerinnen mit nunmehr acht Punkten Vorsprung vor Buchholz weiter auf dem elften Platz.

Während bei Buchholz-Rosengartendie Rückraumspielerinnen Louise Cronstedt und Marleen Kadenach (je drei Tore) am besten trafen, waren bei den Vipers Kreisläuferin Maxi Mühlner (7) und die Rückraumspielerinnen Marieke Blase mit sechs Toren, davon drei durch Siebenmeter, Jana Scheib (5) und Larissa Platen (5/1) die besten Werferinnen.

„Ich bin superglücklich über die zwei Punkte“, freute sich die zufriedene Bad Wildunger Trainerin Tessa Bremmer über den wichtigen Erfolg. (jh)

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