Vipers treffen am Samstag auf Tabellenvordermann VfL

Bad Wildungen und Oldenburg spielen um Platz neun

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Fest zugepackt: Auf heftigen Widerstand wie gegen Leverkusen müssen sich die Vipers auch gegen Oldenburg einstellen. Hier wird die Bad Wildungerin Maxi Mühlner (Zweite von rechts) von Mia Zschocke (Dritte von links) und Anna Seidel (rechts) angegangen, während Annika Ingenpaß (links) von Joanna Rode (Zweite von links) festgehalten wird und Anouk Nieuwenweg die Szene beobachtet.  

Die Vipers wollen den VfL in der Tabelle überholen. 

Bad Wildungen – Nachdem der Blick auf die Tabelle bei den Erstligahandballerinnen der HSG Bad Wildungen einige Zeit eher nach unten ging, können sie nach den Siegen in Göppingen (31:30) und Leverkusen (22:20) nach oben schauen. Und dort finden sie den VfL Oldenburg als Neunten direkt vor sich. Der Pokalsieger weist vor dem Spiel am Ostersamstag um 19 Uhr in der Ense-Halle nur einen Punkt Vorsprung auf den Zehnten auf, sodass die Vipers mit einem Sieg am Team von Trainer Niels Bötel vorbeiziehen können.

„Für einen Moment ist das wie ein Spiel um Platz neun, wodurch die Partie noch einen weiteren Reiz bekommt“, sagt Tessa Bremmer. 

Wohl ohne Romy Bachmann-Morf

Bremmer geht davon aus, dass es mit einem Einsatz der Schweizer Halblinken Romy Bachmann-Morf (Wadenprobleme) gegen die Niedersächsinnen „noch nicht klappt“. Besser sieht es bei der tschechischen Rechtsaußen Anna Frankova aus, die beim 28:33 in Metzingen wegen ihrer Wunde am Fuß zwischen zwei Zehen geschont wurde, aus. Bremmer glaubt, dass die Linkshänderin spielen kann. Andernfalls würde sie wie in Metzingen Rechtshändern Anna-Maria Spielvogel ersetzen. 

Am Kreis dürfte zunächst wieder Annika Ingenpaß auflaufen, die in Metzingen, „weil sie keinen guten Tag hatte, in der zweiten Hälfte von Abwehrchefin Maxi Mühlner abgelöst worden war. Auch auf eine kurze Deckung, die Metzingen gegen die zuletzt herausragende HSG-Halblinke Sabine Heusdens zeitweise praktizierte, haben sich die Vipers vorbereitet.

„Nachdem wir zuletzt auswärts drei richtig gute Spiele gemacht haben, wollen wir nun auch unseren Zuschauern zu Hause etwas bieten“, sagt Bremmer.

„Oldenburg hat viel Qualität“, sagt Bremmer, die die sechs Pleiten des VfL, bei dem sie die zuletzt wenig eingesetzte Nationalspielerin Angie Geschke als wichtigste Akteurin ansieht, in Folge überrascht haben. „Aber ein Sieg ist nicht unmöglich“, sagt sie. (jh)

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