1. Frauenhandball-Bundesliga: Vipers ohne Chance

Bad Wildungen verliert gegen Blomberg-Lippe 22:32 (8:17)

Konzentriert: Die Bad Wildunger Torhüterin Lea Schüpbach.
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Konzentriert: Die Bad Wildunger Torhüterin Lea Schüpbach.

Bergheim – Die HSG Bad Wildungen hat gegen die HSG Blomberg-Lippe mit 22:32 (8:17) verloren.

Bergheim. Damit blieben die Vipers auch im dritten Saisonspiel sieglos und stehen weiterhin auf Relegationsrang 13.

Bis zum Stand von 5:5 nach zwölf Minuten verlief die Partie vor 270 Zuschauern in der Sporthalle der Gesamtschule Edertal in Bergheim ausgeglichen. Blomberg-Lippe legte vor und die Südwaldeckerinnen glichen jeweils aus. Danach lief bei Bad Wildungen aber überhaupt nichts mehr zusammen und die auswärtige HSG zog auf 10:5 nach 19 Minuten davon.

Partie schon zur Pause entschieden

Vipers-Spielmacherin Maxime Struijs beendete zwar mit dem 6:10 (19.) die über siebenminütige Torflaute der völlig indisponierten Gastgeberinnen, bevor diese bis zum 7:15 nach 28 Minuten über sieben Minuten ohne Treffer blieben und die Lipperinnen so leichtes Spiel mit den Nordhessinnen hatten. Bis auf 17:7 (29.) zogen die Gäste davon, sodass die Begegnung schon beim 8:17-Pausenstand so gut wie entschieden war.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch der beiden Handballspielgemeinschaften, wobei Bad Wildungen auf 10:17 nach 32 Minuten verkürzen konnte. Danach zog der Gast aber auf 23:12 (39.) davon und kam über das 26:19 (48.) letztlich zu einem ungefährdeten 32:22-Erfolg.

Während bei Blomberg Rechtsaußen Lisa Rajes mit sechs Treffern und Nationalspielerin Nele Franz mit ebenfalls sechs Toren, davon vier durch Siebenmeter, am besten trafen, waren bei den Vipers Linksaußen Anna-Maria Spielvogel (sechs) und die Halblinke Munia Smits (6/2) die besten Werferinnen.

„Bis zum 5:5 war es ein Spiel auf Augenhöhe, danach haben wir zu viele Fehler gemacht“, bilanzierte Vipers-Trainerin Tessa Bremmer. (jh)

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