1. Frauenhandball-Bundesliga: Katastrophale Vipers-Vorstellung

HSG Bad Wildungen verliert gegen Halle mit 23:28 (7:16)

Der geht rein: Die Bad Wildungerin Kira Schnack (links) trifft gegen Torfrau Anica Gudelj (Halle-Neustadt).
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Der geht rein: Die Bad Wildungerin Kira Schnack (links) trifft gegen Torfrau Anica Gudelj (Halle-Neustadt).

Die HSG Bad Wildungen hat durch die 23:28 (7:16)-Niederlage gegen den SV Union Halle-Neustadt die Gäste in der Tabelle an sich vorbeiziehen lassen müssen.

Bad Wildungen. Während die Vipers nun Zwölfter sind, übernahm der Erstligaaufsteiger von den Südwaldeckerinnen den elften Platz in der 1. Frauenhandball-Bundesliga. Zwar führte Bad Wildungen mit 1:0 (1.), bevor der Gast nach dem 4:1 (6.) Bad Wildungens Trainerin Tessa Bremmer zur ersten Auszeit veranlasste.

Doch auch nach dem 2:4 (6.) fanden die Vipers nicht ins Spiel, sodass Halle das Fehlerfestival der HSG zur 10:2-Führung nach 14 Minuten nutzte, an der auch Bremmers zweite Auszeit beim Stand von 2:9 (13.) nichts hatte ändern können. Erst Jana Scheib beendete mit dem 3:10 nach 14 Minuten die fast achtminütige Torflaute der völlig desolat agierenden Gastgeberinnen. Nach 26 Minuten war Halle-Neustadt gar auf 14:5 enteilt und baute seine Führung beim 20:10 in der 38. Minute sogar auf zehn Treffer aus.

Nach dem 13:24 in der 44. Minute verkürzte Bad Wildungen zwar noch auf 21:26 (55.), doch näher ließ der Neuling die sehr schwachen Vipers nicht mehr herankommen. Beim 28:22 durch seine überragende Spielmacherin Sophie Lütke nach 58 Minuten war Halle endgültig auf die Siegesstraße eingebogen und konnte wenig später den 28:23-Auswärtssieg ausgelassen feiern.

Tessa Bremmer „tief enttäuscht“

Während bei Halle Kapitänin Lütke (neun Tore, davon eines durch Siebenmeter) und Linksaußen Marija Gudelj (5) am besten trafen, waren bei den Vipers die Halbrechte Scheib (8) und die eingewechselte Linksaußen Miranda Schmidt-Robben (7/1) die besten Werferinnen. „Bei uns hat die Stimmung gefehlt. Ich bin tief enttäuscht darüber, wie wir aufgetreten sind“, sagte HSG-Trainerin Bremmer. (jh)

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