1. Frauenhandball-Bundesliga: Vipers verpatzen Saisonauftakt

Bad Wildungen verliert gegen Leverkusen 24:27 (8:17)

Hochgestiegen: Die beste Bad Wildunger Feldspielerin Munia Smits (links) beim Sprungwurf gegen die Leverkusenerinnen Naina Klein (rechts) und Annefleur Bruggeman (verdeckt).
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Hochgestiegen: Die beste Bad Wildunger Feldspielerin Munia Smits (links) beim Sprungwurf gegen die Leverkusenerinnen Naina Klein (rechts) und Annefleur Bruggeman (verdeckt).

Die HSG Bad Wildungen hat ihren Saisonauftakt in der 1. Frauenhandball-Bundesliga verpatzt. Gegen Bayer Leverkusen verloren die Vipers mit 24:27 (8:17).

Bergheim. Von Beginn an lagen die Südwaldeckerinnen in Rückstand und konnten die Partie vor 250 Zuschauern in der Sporthalle der Gesamtschule Edertal in Bergheim nur beim 1:1 nach fünf Minuten ausgeglichen gestalten. Bis zum 3:4 nach neun Minuten konnte Bad Wildungen noch halbwegs mithalten, ehe bei der HSG gar nichts mehr klappte.

Bis auf 13:3 zog die Mannschaft von Trainer Martin Schwarzwald mit einem 9:0-Lauf davon (25.), wobei Bayer mit den völlig indisponierten Gastgeberinnen leichtes Spiel hatte. Leverkusen genügte es die Vielzahl der Fehler der Vipers auszunutzen und so schnell für klare Verhältnisse zu sorgen. Nach dem 4:13 (26.) war beim 8:17-Pausenstand die Partie schon so gut wie entschieden.

Nach dem 9:19 (34.) bewies die Heimmannschaft von Trainerin Tessa Bremmer wenigstens Moral und wendete eine drohende Blamage doch noch ab. Dabei profitierten die Vipers auch davon, dass Leverkusen einen Gang zurückschaltete. Bad Wildungen konnte so nach dem 11:19 in der 37. Minute über das 21:26 (57.) die Niederlage mit 24:27 doch noch in Grenzen halten.

Munia Smits mit zehn Treffern

Während bei Leverkusen Nationalspielerin Mareike Thomaier mit acht Treffern, davon fünf durch Siebenmeter, und die linke Rücktraumspielerin Naina Klein (7) am besten trafen, waren bei den Vipers die Halblinken Munia Smits (10/1) und Larissa Platen (3/3) die erfolgreichsten Werferinnen.

„Der Sieg für Leverkusen ist absolut verdient. Sie waren über das gesamte Spiel die bessere Mannschaft“, sagte die frustrierte Vipers-Trainerin Tessa Bremmer nach dem verpatzten Saisonstart ihrer Mannschaft. (jh)

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