1. Frauenhandball-Bundesliga: Vipers ohne jede Chance

Bad Wildungen verliert in Metzingen 27:35

Festgemacht: In dieser Szene kann die Bad Wildungerin Marieke Blase (links) Metzingens sechsfache Torschützin Anna Albek einmal stoppen
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Festgemacht: In dieser Szene kann die Bad Wildungerin Marieke Blase (links) Metzingens sechsfache Torschützin Anna Albek einmal stoppen

Die HSG Bad Wildungen ist in der 1. Frauenhandball-Bundesliga nach der 27:35 (13:19)-Niederlage bei der TuS Metzingen Tabellenvorletzter.

Metzingen. Schon nach 55 Sekunden lagen die Südwaldeckerinnen mit 0:2 in Rückstand und mussten die TuSsies nach dem 2:3 (3.) auf 3:8 (9.) davonziehen lassen. Nach der folgenden Auszeit von Trainerin Tessa Bremmer blieb Bad Wildungen nach dem 5:8 (10.) und 7:10 (13.) noch auf Tuchfühlung.

Nach dem 9:13 (16.) kamen die Vipers, die große Probleme in der Abwehr und mit dem Metzinger Tempospiel hatten, sogar mit drei Treffern in Folge urplötzlich auf 12:13 nach 22 Minuten heran. Doch nach dem 13:14 (25.) zog die gastgebende Mannschaft von Trainerin Edita Rott mit einem 5:0-Lauf bis zum 19:13-Halbzeitstand davon (25.), wobei Metzingen mit den schwachen Nordhessinnen leichtes Spiel hatte.

Nach dem Seitenwechsel konnte Bad Wildungen nur noch bis zum 16:21 nach 35 Minuten halbwegs mithalten, ehe die Gastgeberinnen die Vielzahl der Fehler der Vipers nutzen und so schnell beim 24:17 (39.) für klare Verhältnisse gesorgt hatten. In der 46. Minute war Metzingen, dass die HSG zeitweise überrannte, bereits auf 29:19 enteilt und siegte letztendlich mit einer Durchschnittsleistung locker mit 35:27.

Annika Ingenpaß mit fünf Treffern

Während bei Metzingen die Halbrechte Anna Albek (sechs Tore), Spielmacherin Marte Juuhl Svensson (5) und Rechtsaußen Britt van der Baan (fünf Treffer, davon einer durch Siebenmeter) am besten trafen, waren bei den Vipers Kreisläuferin Annika Ingenpaß (5), Ersatzspielmacherin Anika Hampel (4) sowie Allrounderin Larissa Platen (4/4) die erfolgreichsten Werferinnen.

„Mit den ersten 20 Minuten war ich zufrieden, aber dann kam ein Bruch in unser Spiel“, sagte Vipers-Trainerin Tessa Bremmer. (jh)

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