29:23 über Buchholz-Rosengarten

Konzentrierte HSG Bad Wildungen holt den ersten Saisonsieg

Bad Wildungens Jana Scheib (Nr. 22) verbuchte acht Tore. Hier ist sie von Natalie Axmann, Evelyn Schulz und Sarah Lamp (v. links) nicht aufzuhalten.
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Treffsicher aus dem Rückraum: Bad Wildungens Jana Scheib (Nr. 22) verbuchte acht Tore. Hier ist sie von Natalie Axmann, Evelyn Schulz und Sarah Lamp (v. links) nicht aufzuhalten.

Erleichterung und Jubel über einen verdienten ersten Saisonsieg: Mit 29:23 (14:11) hat die HSG Bad Wildungen die Handballluchse bezwungen.

Edertal – Ach, was fühlt sich das gut an. Zwei Pluspunkte stehen seit Samstagabend auf dem Konto der Vipers. Es sind die ersten am fünften Spieltag der Saison, und man musste festhalten: Die mussten die Wildungerinnen einfach holen gegen ein nur phasenweise mithaltendes Schlusslicht Buchhholz-Rosengarten.

Gut 35 Minuten sei sein Team auf Augenhöhe gewesen, meinte hinterher Gästetrainer Dubravko Prelcec, der personell betrachtet um seinen Job nicht zu beneiden ist. Unterm Strich merkte man den Luchsen an, dasseine Reihe der vielen verletzten Spielerinnen nicht gleichwertig zu ersetzen sind und die Mannschaft nicht eingespielt ist.

Gleichwohl war es durchaus etwas überraschend, mit wie viele Überzeugung die Spielerinnen der HSG Bad Wildungen – mit vier klaren Pleiten in die 1. Bundesliga gestartet – in der Edertaler Sporthalle auf dem Parkett zu Werke gingen. Zum einen arbeitete die 6:0-Deckung sehr gut, zum anderen kamen die Vipers im Angriff vor allem aus dem Rückraum immer wieder gut zum Zug, was die jeweils acht Treffer von Munia Smits und Jana Scheib bewiesen. Larissa Platen hatte mit 5/5 eine erstklassige Trefferquote.

Vipers nach 6:5 immer in Front

Als Buchholz-Rosengarten anfangs mit 4:2 führte, sah es nicht danach aus, als sollte später eine „Humba“ angestimmt werden in der Hallenmitte. Doch zwei Minuten später stand es schon 4:4, und nach Platens Siebenmeter zum 6:5 waren die Vipers ständig in Führung.

14:11 hieß es zur Pause, unter anderem nach drei Treffern kurz hintereinander von der eingewechselten Annika Hampel, die sich als belebendes Element in dieser Phase erwies.

Dass die zweite Halbzeit 15:12 endete, zeigt, mit welcher Konstanz Bad Wildungen beim ersten Saisonsieg auftrat. Dass die Mannschaft sich keine Auszeiten gegönnt habe und auch die eingewechselten Spielerinnen ihre Sache sehr gut gemacht hätten, freute Tessa Bremmer. DIe Vipers-Trainerin bescheinigte ihrem Team über 60 Mjnute eine konzentrierte Leistung.

Die führte dazu, dass die Gastgeberinnen, auch wenn sich nicht alle Fehler der Luchse ausnutzen , zu keiner Zeit Gefahr liefen, doch einen Rückschlag zu erleiden. Stück für Stück setzten sich die Vipers ab, spätestens mit Jana Scheibs herrlichem, hoch angesetzten Wurf zum 25:18 war die Vorentscheidung gefallen in einer Partie, in der die aus der Männer-Bundesliga erprobten Schiris Nils Blümel/Jörg Loppaschewski ab der 24. Minute ohne jegliche Zeitstrafen auskamen.

Am Ende hieß es 29:23, und im Jubel um den ersten Saisonsieg trat auch die neue Co-Trainerin in wichtiger Rolle in Erscheinung: Sabine Heusdens durfte die „Humba“ am Mikrofon anstimmen im Kreise der Vipers, die zurecht feiern durften: Es hatte den Zuschauern Spaß gemacht, den Auftritt des Teams zu verfolgen. (Frank Schmidt/Dirk Schäfer)

Die Bilder vom ersten Saisonsieg der Bad Wildungen Vipers

Szenen vom Handball-Bundesliga-Spiel der Frauen HSG Bad Wildungen Vipers - HL Buchholz 08 Rosengarten (29:23)
Szenen vom Handball-Bundesliga-Spiel der Frauen HSG Bad Wildungen Vipers - HL Buchholz 08 Rosengarten (29:23)
Szenen vom Handball-Bundesliga-Spiel der Frauen HSG Bad Wildungen Vipers - HL Buchholz 08 Rosengarten (29:23)
Szenen vom Handball-Bundesliga-Spiel der Frauen HSG Bad Wildungen Vipers - HL Buchholz 08 Rosengarten (29:23)
Die Bilder vom ersten Saisonsieg der Bad Wildungen Vipers

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