Mittelfeldplatz oder Abstiegszone

Bad Wildungen Vipers stehen gegen Oldenburg vor richtungsweisendem Spiel

Auf freie Bahn, so wie hier gegen die Kirchhoferinnen Klara Schlegel (links) und Torfrau Nela Zuzic (rechts), hofft Bad Wildungens zweite Linksaußen Alina Otto auch morgen gegen den VfL Oldenburg.
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Durchgesetzt: Auf freie Bahn, so wie hier gegen die Kirchhoferinnen Klara Schlegel (links) und Torfrau Nela Zuzic (rechts), hofft Bad Wildungens zweite Linksaußen Alina Otto auch morgen gegen den VfL Oldenburg.

Mit einem Sieg morgen (19 Uhr, Ense-Halle) über den VfL Oldenburg hätte die HSG Bad Wildungen erst einmal einen Platz im Tabellenmittelfeld der 1. Frauenhandball-Bundesliga sicher.

Bei einer Niederlage der auf Rang zehn stehenden Vipers gegen den auf Platz 13 stehenden Gast dürfte es die HSG dagegen in Anbetracht der kommenden schweren Aufgaben nicht leicht haben, aus der Nähe der abstiegsgefährdeten Zone herauszukommen. Somit steht der Zwölfte der Vorsaison schon am vierten Spieltag gegen den Zehnten der vergangenen Runde vor einer richtungsweisenden Begegnung.

„Wir wollen die zwei Punkte, die wir gegen Rosengarten liegen gelassen haben, gegen Oldenburg holen. Das ist ein Spiel, das wir gewinnen können, aber nicht müssen. Die Chance zu gewinnen ist da, auch wenn das nicht leicht werden wird“, versucht Tessa Bremmer die Wichtigkeit der Partie abzuschwächen. Doch die Bad Wildunger Trainerin weiß auch, dass sich ihre Mannschaft mit der völlig unnötigen 20:24 (12:10)-Niederlage bei Aufsteiger Handball-Luchse Buchholz 08-Rosengarten selbst in die Bredouille gebracht hat.

Bremmer: „Haben nun mehr Druck“

„Wir werden gegen Oldenburg voll auf Sieg spielen und haben dabei natürlich mehr Druck, als wenn wir in Rosengarten gewonnen hätten“, sagt Bremmer. Bis auf Vanessa Magg (Knieoperation) kann die 37-Jährige Bestbesetzung aufbieten, wobei noch nicht klar ist, ob Rekonvaleszentin Marieke Blase, die laut Bremmer aber noch nicht spielen soll, wenigstens wieder zum Kader gehören wird.

Vor allem die gegen die TusSies zwölfmal erfolgreiche Halblinke Kathrin Pichlmeier und die sehr erfahrene Torfrau Julia Renner, sieht Bremmer als Stützen bei den Gästen an. „Wir müssen gut spielen und das Tor treffen“, weiß Bremmer um zwei Faktoren für den angestrebten Sieg. Besonders von den Außenpositionen hofft sie dabei auf eine viel bessere Trefferquote und will neben der gesetzten Linkaußen Anna-Maria Spielvogel rechts erst einmal weiter auf Neuzugang Kira Schnack (HSG Blomberg-Lippe) setzen.

Der Einlass zur Partie gegen den VfL ist indes wie schon beim ersten Saisonheimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 (27:22) erneut nur Inhabern von Dauer- und Partnerkarten gestattet. (jh)

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