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Testen ohne Ausprobieren: Vipers am Mittwoch gegen Blomberg-Lippe mit Mini-Kader

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Müssen erst einmal zuschauen: Jolina Huhnstock (links) und Anouk Nieuwenweg, verletzte Vipers-Spielerinnen.
Müssen erst einmal zuschauen: Jolina Huhnstock (links) und Anouk Nieuwenweg, verletzte Vipers-Spielerinnen. © malafo

Drei Tage nach dem Heinrich-Horn-Gedächtnisturnier der SG Kirchhof stehen die Handballfrauen der HSG Bad Wildungen erneut auf dem Parkett. Diesmal auf heimischem.

Bergheim – Wenn Tessa Bremmer wirklich ein harter Hund in der Vorbereitung ist, hat sie diese Woche nicht viel zu beißen: „Aus dem kleinen Kader vom Turnier am Wochenende ist ein sehr sehr kleiner Kader geworden“, sagt die Trainerin der HSG Bad Wildungen Vipers vor dem nächsten Test der Handball-Frauen. Die treffen in einem Bundesligaduell heute Abend ab 19 Uhr auf die HSG Blomberg-Lippe. Beim Vorbereitungsspiel in der Sporthalle der Gesamtschule Edertal sind auch Zuschauer willkommen. Sie werden allerdings nicht die volle Stärke des Vipers-Kaders sehen.

Schon beim Turnier der SG Kirchhof am vorigen Wochenende, das die Wildungerinnen auf Platz drei zufriedenstellend abschlossen, fehlten ihnen mit den länger verletzten Emma Ruwe und Rechtsaußen Maren Gajewski zwei der Neuzugänge. „Jetzt fallen auch noch Anouk Nieuwenweg und Jolina Huhnstock aus“, berichtet Tessa Bremmer von den Nachwehen des Turnierauftritts, bei dem sich Huhnstock einen Gehirnerschütterung zuzog. Sie kann bald wieder mitwirken, was man auch von Nieuwenweg hofft; die Niederländerin hat es am Knie erwischt, aber die Kapselverletzung zieht laut Bremmer keine allzu lange Pause nach sich.

„Viel Ausprobieren kann ich also nicht“, gibt die Trainerin einen Einblick in ihre Überlegungen. „Und 60 Minuten Vollgas geben wird auch schwer.“ Gleichwohl wolle man sich weiter einspielen und die sehr ordentlichen Eindrücke von den ersten Testes bestätigen, so Bremmer, die derzeit viel in Kleingruppen an der Teamtaktik feilt.

Blomberg-Lippe empfindet sie als angenehmen Gegner,“ weil sie fairen, schönen Handball spielen. Der Vipers-Coach weiß aber auch, dass der Test gegen den Tabellensechsten der Vorsaison kein lockeres Warmmachen wird: „Blomberg spielt ein hohes Tempo und wird uns zeigen, wo derzeit noch unsere Grenzen sind.“  (schä)

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