Elften Tabellenplatz verteidigen

Bad Wildungen will Halle-Neustadt auf Distanz halten

Hand vor den Mund: Die Bad Wildungerin Larissa Platen wird beim 37:31-Sieg der HSG im Pokalachtelfinale von Julia Redder (rechts, Halle-Neustadt) attackiert, deren Mitspielerin Cecilie Woller (hinten links) wie Viper Kira Schnack (Zweite von links) die Szene verfolgt.
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Hand vor den Mund: Die Bad Wildungerin Larissa Platen wird beim 37:31-Sieg der HSG im Pokalachtelfinale von Julia Redder (rechts, Halle-Neustadt) attackiert, deren Mitspielerin Cecilie Woller (hinten links) wie Viper Kira Schnack (Zweite von links) die Szene verfolgt.

„Wir wollen das Spiel unbedingt gewinnen“, sagt Bad Wildungens Trainerin Tessa Bremmer vor der Partie an diesem Samstag (19 Uhr, Ense-Halle) gegen den SV Union Halle-Neustadt.

Bad Wildungen – Mit einem Sieg über den direkten Tabellenhintermann würde die HSG ihren elften Platz verteidigen und weiter festigen. Weil ihre Mannschaft auch am Saisonende weiter vor dem Erstligaaufsteiger stehen will, spricht die Vipers-Verantwortliche von einem „Vier-Punkte-Spiel“.

Nachdem die HSG im Pokalachtelfinale am 7. November 2020 Halle mit 37:31 (17:12) bezwang und 14 Tage später an der Saale zu einem 32:19 (13:9)-Kantersieg kam, hofft Bremmer nun auf den dritten Saisonerfolg gegen den SV Union. „Ich glaube die wollten im Pokal nicht unbedingt weiterkommen und auch in der Liga haben wir uns erst in der zweiten Hälfte durchgesetzt“, begründet die HSG-Trainerin wieso sie von einem Spiel auf Augenhöhe spricht. „Halle hat eine eingespielte und erfahrene Mannschaft und mit Anica Gudelj eine starke Torhüterin“, sagt Bremmer über den Gast. Der überraschte zuletzt mit dem 25:22 (12:11)-Erfolg am vergangenen Sonntag beim VfL Oldenburg.

Hoffnung auf Pereiras Rückkehr

Fehlen wird weiterhin Rückraumspielerin Maria Ines Da Silva Pereira, die sich bei der 28:32 (12:17)-Pleite gegen Frisch Auf Göppingen den rechten Ellenbogen ausgekugelt hatte. Nach eingehenden Untersuchungen hat sich herausgestellt, dass die Verletzung der nach der Saison nach Portugal zurückkehrenden Allrounderin nicht ganz so schlimm ist wie zunächst zu befürchten war, sodass Bremmer die Hoffnung hat, vielleicht schon „Ende April“ wieder auf die derzeit mit einer Schiene trainierende 29-jährige Abwehrstrategin zurückgreifen zu können.

Die desaströse Schlussphase beim 24:22 in Ketsch hat Bremmer mit ihrem Team kurz aufgearbeitet. „Wir haben zu viel mit Einzelaktionen agiert, statt als Mannschaft Lösungen zu suchen, aber man muss auch sehen, dass wir in der ersten Hälfte nur sechs Gegentore bekommen haben“, sagt die Niederländerin.

Bis auf einige Unzulänglichkeiten in der Schlussphase hat sich dort die eingewechselte Rückraumallrounderin Larissa Platen für einen Platz in der Anfangsformation aufgedrängt. „Larissa hat bis auf ein paar kleine technische Fehler am Ende ein sehr gutes Spiel gemacht und war auch in der Abwehr richtig gut“, sagt Bremmer. So könnte die Ex-Mainzerin für die Halblinke Munia Smits in der Startformation der Vipers stehen. (jh) 

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