Mit Sieg auf Rang neun vorrücken

Bad Wildungen will Revanche in Oldenburg

Die Lücke finden: Die Bad Wildungerin Sabine Heusdens (Mitte) versucht sich bei der 30:31-Hinspielniederlage gegen die Oldenburgerinnen Lisa-Marie Fragge (links) und Marie Steffen durchzusetzen.
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Die Lücke finden: Die Bad Wildungerin Sabine Heusdens (Mitte) versucht sich bei der 30:31-Hinspielniederlage gegen die Oldenburgerinnen Lisa-Marie Fragge (links) und Marie Steffen durchzusetzen.

„Weiter, immer weiter!“, lautete das Motto von Oliver Kahn. Dessen Leitspruch trifft auch auf die HSG Bad Wildungen zu, die heute (Mi., 19.30 Uhr, EWE-Arena) in Oldenburg spielt.

Bad Wildungen. Das Nachholspiel beim VfL Oldenburg ist die fünfte Partie in 13 Tagen für die Vipers. „Meine Mädels sind mittlerweile an ihrer Grenze“, sagt Tessa Bremmer und schiebt dem Tabellenvordermann auch deshalb die Favoritenrolle zu, weil der VfL im gleichen Zeitraum nur zwei Spiele absolviert hat und zuletzt vor einer Woche beim 25:29 (11:17) gegen die HSG Blomberg-Lippe im Einsatz war. „Dadurch ist Oldenburg klar im Vorteil“, sagt die Vipers-Trainerin vor dem Duell des Elften beim gastgebenden Zehnten.

Nachdem ihre Mannschaft in den ersten drei Partien des Hammerprogramms durchweg gute Leistungen zeigte, sich dafür aber nur beim zwischenzeitlichen 31:26 über Bayer Leverkusen belohnte, während es beim 32:33 gegen die HSG Bensheim/Auerbach und dem 33:34 gegen die SG BBM Bietigheim unglückliche Niederlagen gab, leistete sich das Team ausgerechnet am Samstag beim stark ersatzgeschwächten Buxtehuder SV (26:30) einen Blackout. Dadurch versäumte es die HSG auf Platz acht vorzurücken. „Uns hat der Glaube an den Sieg und die richtige Einstellung gefehlt. Die Niederlage gegen einen direkten Konkurrenten war extrem bitter“, sagt Bremmer, welche diese am Montag mit dem Team „kurz, knackig und deutlich“ aufarbeitete.

Kräfte für zwei Punkte sammeln

„Wir müssen es schaffen, an die Leistungen vor dem Spiel gegen Buxtehude anzuknüpfen. Für meine Spielerinnen heißt es jetzt noch einmal alle Kräfte sammeln, damit wir uns hoffentlich mit den nächsten Punkten belohnen“, sagt Bremmer.

Sie würde sich mit ihrem Team nur allzu gerne für 30:31 (16:20)-Hinspielniederlage Ende September revanchieren. Um in Oldenburg erfolgreich zu sein, hofft sie auch auf eine Leistungssteigerung ihres Rückraums. Beim VfL sieht sie nach dem Ausfall der im Hinspiel neunmal erfolgreichen Halblinken Kathrin Pichlmeier (Knieoperation) Spielmacherin Merle Carstensen als Stütze an. „Oldenburg spielt gemessen an seinen Möglichkeiten eine sehr gute Saison und hat einige Überraschungen geschafft“, sagt Bremmer. Sie hofft, dass ihr Team sein Potenzial abruft, auch weil die HSG mit einem Sieg den VfL in der Tabelle überholen und auf Rang neun vorrücken könnte. (jh)

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