Entlastung für Jana Scheib gesucht

Bad Wildungen will Saale-Cup in Halle gewinnen

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Auf der Suche nach einer Anspielstation: Der Bad Wildunger Neuzugang Josepha Kallenberg (Mitte) wird von den Fritzlarerinnen Kathleen Nepolsky (links) und Luisa Krüger attackiert. 

Bad Wildungen – Zweimal in Folge haben die Bad Wildungen Vipers in Halle gewonnen. Klar, was ihr Ziel für dieses Wochenende ist: Sieg Nummer drei beim Saale-Cup.

Beim 5. Saale-Cup in Halle wäre Bad Wildungens Neuzugang Vanessa Magg nur allzu gerne am Samstag mit ihrem neuen Klub gegen ihren alten Verein, die Füchse aus Berlin (2. Liga), angetreten. Doch wegen ihres Kreuzbandrisses im linken Knie muss die Österreicherin passen, sodass HSG-Trainerin Tessa Bremmer auf der Suche nach einer Entlastung für die auf halbrechts gesetzte verbliebene Linkshänderin Jana Scheib ist.

Beim Turniersieg in Fritzlar konnte sich für diese Rolle Marieke Blase empfehlen, die auch im linken Rückraum die erste Alternative zu Sabine Heusdens ist. „Sie hat einen Riesenschritt nach vorne gemacht“, lobt Bremmer die Ex-Thüringerin.

Neben dieser sollen auch die neuverpflichteten Spielmacherinnen Maria Ines Da Silva Pereira und Erika Rajnohova für Entlastung der aus Bietigheim gekommenen Scheib sorgen.

Neben Rückraumallrounderin Magg, die in Bälde operiert werden soll, muss die Trainerin in Halle wohl auch wie schon in Fritzlar auf Annika Ingenpaß (Patellasehnenprobleme) verzichten, sodass mit Maxi Mühlner nur eine Kreisläuferin im HSG-Kader steht.

Zu dem gehört auch Neuzugang Josepha Kallenberg. Obwohl sie Rechtshänderin ist, soll die Ex-Zwickauerin „eher auf der Rechtsaußenposition“, so Bremmer, Anna Frankova entlasten, was Linksaußen Anna-Maria Spielvogel vernünftigerweise das Pendeln zwischen den beiden Außenbahnen erspart. 

Weil Kallenberg bei der Polizei in Kassel eine Ausbildung beginnt, war das Engagement der gebürtigen Münchnerin und Physiotherapeutin bei den Vipers naheliegend.

Die wollen in Halle ihren dritten Sieg in Folge holen, auch wenn Bremmer den TuS Metzingen als Favoriten bei dem Viererturnier ansieht. Der Dritte der Vorsaison ist um 11.15 Uhr auch gleich der erste Gegner der Vipers, bevor diese um 14.30 Uhr auf die aus der ersten Liga abgestiegenen Gastgeberinnen des SV Union-Halle Neustadt und nach einer kurzen Pause im direkt folgenden vorletzten Turnierspiel auf Berlin (15.30 Uhr) treffen. Dabei werden alle Partien in der Erdgas-Sportarena im Modus jeder-gegen-jeden über je 2 x 20 Minuten ausgetragen. (jh)

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