„Wir wollen nicht feige auftreten“

Bad Wildungens Trainerin Bremmer fordert Mut gegen Thüringer HC

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Sprintduell: Die Bad Wildungerin Maxi Mühlner (Mitte) versucht Sarah van Gulik (links) und Merel Freriks (Bensheim/Auerbach) davon zu laufen. 

Bad Wildungen – „Die werden sicherlich von Anfang an richtig Vollgas geben“, sagt Tessa Bremmer vor dem morgigen Saisonfinale (18 Uhr, Wiedigsburghalle Nordhausen) beim Thüringer HC.

Der Titelverteidiger hat als punktgleicher Zweiter mit jeweils 48:2-Zählern 30 Tore Rückstand auf Spitzenreiter SG BBM Bietigheim, der den Tabellenachten Frisch Auf Göppingen in eigener Halle erwartet. Obwohl es äußerst unwahrscheinlich ist, dass die Gastgeberinnen den Vizemeister noch abfangen werden, geht die Bad Wildunger Trainerin davon aus, dass der THC hochmotiviert zur Sache gehen wird.

„Das wird kein einfaches Spiel für uns“, sagt Bremmer und geht davon aus, dass die 2000 Zuschauer fassende Halle „gut gefüllt sein wird. Obwohl die Mannschaft von Trainer Herbert Müller sicherlich auf Tempo setzen wird, wollen die Vipers dieses nicht verschleppen, um so möglichst wenig Fehler zu machen. „Wir wollen in Nordhausen nicht feige auftreten und das Spiel nicht extra langsam machen, sondern wir wollen noch einmal alles raushauen“, sagt Bremmer.

Bremmer wird die Trainerin in Thüringen zunächst wieder auf ihre Stammsieben setzen, wobei sich die erst 18-jährige Abwehrchefin Maxi Mühlner und Spielmacherin Mariel Beugels in der Deckung und im Angriff abwechseln sollen.

Blase soll für Entlastung sorgen

Zudem soll Ex-THC-Spielerin Marieke Blase als vierte Rückraumspielerin gegen ihre alte Mannschaft wie gegen Buxtehude für Entlastung vor allem von der hinten und vorne geforderten Halblinken Sabine Heusdens sorgen.

„Thüringen ist eine Mannschaft, die mental immer sehr gut dabei ist und auch kämpfen kann und dies auch möchte. Sie haben eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Spielerinnen“, sagt Bremmer über den THC. „Wir wollen uns als Mannschaft gut aus der Saison verabschieden“, fügt sie an, was für den Elften aber alles andere als einfach werden wird. (jh)

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