„Endspiel um Platz neun“

Bad Wildunger Handballerinnen gastieren in Bensheim  

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Das Tor im Blick: Die Bad Wildungerin Anouk Nieuwenweg (Zweite von links) hat sich, beobachtet von ihrer Teamkollegin Maxi Mühlner (links) gegen die Leverkusenerinnen Joanna Rode und Annefleur Bruggeman (rechts) durchgesetzt. 

Bad Wildungen – Als „Endspiel um Platz neun“, bezeichnet Tessa Bremmer das morgige Bad Wildunger Spiel (17.30 Uhr, Weststadthalle) bei der HSG Bensheim/Auerbach.

Mit einem Sieg könnten die auf Rang neun stehenden Vipers den direkten Tabellenhintermann auf fünf Punkte Unterschied bei danach noch zwei ausstehenden Begegnungen distanzieren, sodass die Süd- die Nordhessinnen dann nicht mehr einholen könnten.

Damit hätten die Gäste nach einer lange Zeit auch durch die vielen Verletzungen verkorksten Runde sogar schon mindestens wie in der Vorsaison Platz zehn erreicht. „Ich gehe von einem spannenden Duell aus“, sagt Bremmer. Zwar hält sie einen Sieg bei den Flames für möglich, doch sagt sie zugleich, „dass wir das Spiel nicht unbedingt gewinnen müssen. Nach unserem guten Lauf mit 8:2 Punkten will ich nicht zu viel Druck aufbauen“, begründet die Vipers-Verantwortliche. 

Weiter ohne Romy Bachmann-Morf

„Meine Spielerinnen kommen inzwischen wirklich auf dem Zahnfleisch daher“, sagt die Niederländerin, die neben den Langzeitausfällen Lisa-Marie Preis, Maxime Struijs, Annika Busch und Laura Vasilescu auch weiter auf die Schweizer Halblinke Romy Bachmann-Morf, die immer noch Wadenprobleme plagen, verzichten muss. „Sie wird auch in Bensheim definitiv noch nicht spielen“, sagt Bremmer.

„Bensheim hat wie wir auch einen guten Lauf. Sie sind ebenfalls enger zusammengerückt und spielen mit ihrem nun ebenfalls kleineren Kader viel mehr zusammen“, sagt die Bad Wildunger Trainerin. „Sie sind von jeder Position torgefährlich, wobei wir besonders auf Linkshänderin Julia Maidhof, die Linksaußen Sanne Hoekstra und Bogna Sobiech sowie die Kreisläuferinnen Merel Freriks und Caroline Hettinger aufpassen müssen.“

Zudem gelte es „die ein bisschen verrückte“ Ex-Viper Sarah van Gulik, die gegen ihren alten Klub sicher hoch motiviert sein wird, „in den Griff zu bekommen“, sagt Bremmer. (jh)

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