Den neunten Platz festigen

Bad Wildunger Handballerinnen  wollen Nellingen schlagen

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Ausgehebelt: Wie hier von der Oldenburgerin Isabelle Jongenelen (Zweite von links) will sich die Bad Wildungerin Mariel Beugels (Dritte von links) morgen gegen den TV Nellingen nicht zu Fall bringen lassen. Die VfL-Spielerinnen Kristina Logvin (links) und Jenny Behrend beobachten die Szene.

Bad Wildungen – „Das Spiel gegen Nellingen wollen und müssen wir unbedingt gewinnen“, sagt Bad Wildungens Tessa Bremmer vor der morgigen Partie (19 Uhr, Ense-Halle) gegen den TV.

Nach langer Zeit gehen die Vipers dabei erstmals wieder als Favorit in eine Begegnung, da die Gäste als Tabellenschlusslicht anreisen. Dagegen will die HSG den gerade erst durch den 35:33-Erfolg über den VfL Oldenburg eroberten neunten Platz am Samstag verteidigen.

Gegen die Schwäbinnen, die sich am Saisonende aus finanziellen Gründen in die 3. Liga Süd zurückziehen werden und somit bereits als erster Absteiger feststehen, muss Bremmer neben den Langzeitverletzten Lisa-Marie Preis, Maxime Struijs, Annika Busch und Laura Vasilescu auch weiter auf die Schweizer Rückraumspielerin Romy Bachmann-Morf, die immer noch Wadenprobleme plagen, verzichten.

„Romy wird noch nicht spielen können“, sagt die Niederländerin, die aber davon ausgeht, wie schon gegen Oldenburg wieder auf die tschechische Rechtsaußen Anna Frankova zurückgreifen zu können.

„Wir wollen an unsere zuletzt gezeigten starken Leistungen anknüpfen und unsere gute Stimmung mit ins Spiel nehmen“, sagt Bremmer. Wegen den zuletzt unerwarteten 6:2 Punkten will sie ihre Mannschaft auch gar nicht mehr an die 31:32-Niederlage im Hinspiel am 29. Dezember 2018 erinnern, als die Vipers völlig von der Rolle waren. „Das war mit Abstand unsere schlechteste Saisonleistung, bei dem wir uns blöd angestellt haben“, sagt die frühere Klassekreisläuferin.

Nellingen bezeichnet Bremmer als „unangenehmen Gegner“, der im Rückraum und im Tor „mit Sarah Wachter“ gut besetzt sei. (jh)

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