Rückraumspielerin wird Vipers lange fehlen

Bad Wildungerin Marieke Blase schwer verletzt

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Erneut vom Verletzungspech verfolgt: Die Bad Wildunger Rückraumspielerin Marieke Blase (Mitte), die sich hier versucht gegen die Blombergerinnen Kamila Kordovska (links) und Tessa van Zijl durchzusetzen. 

Bad Wildungen – Schock für die HSG Bad Wildungen: Rückraumspielerin Marieke Blase droht erneut eine längere Pause.

Die Halblinke, die schon vier Kreuzbandoperationen hinter sich hat, hat sich bei der 27:30-Niederlage am Samstag bei den Kurpfalz Bären bei ihrem Treffer zum 24:26 in der 53. Minute, als sie im Sprung an den Wurfkreis durchgebrochen war, schwer am linken Knie verletzt.

„Sie hat ein dickes Knie und kann nur mit Krücken laufen. ‘Blasi´ wird länger nicht spielen können“, sagte Tessa Bremmer. Die Vipers-Trainerin, „die Untersuchungen sind noch noch nicht abgeschlossen“, geht davon aus, dass die 25-Jährige auf jeden Fall in den noch drei ausstehenden Spielen bis zur Pause aufgrund der Weltmeisterschaft in Japan (30. November bis 15. Dezember) gegen die HSG Bensheim/Auerbach (19. Oktober), beim TuS Metzingen (6. oder 9. November) und gegen Frisch Auf Göppingen) nicht spielen kann. Im schlimmsten Fall könnte der Ex-Thüringerin sogar das Karriereende drohen.

„‘Blasis´-Ausfall trifft uns sowohl menschlich als auch sportlich hart. In der kurzen Zeit, in der sie wieder für uns gespielt hat, war sie wieder sehr wichtig für uns“, sagte Bremmer, nachdem die Physiotherapeutin nach ihrer vierten Kreuzbandoperation erst Anfang April auf das Handball-Feld zurückgekehrt war und mit 21 Treffern, davon acht durch Siebenmeter, derzeit die beste Torschützin des Vorletzten der 1. Frauenhandball-Bundesliga ist. (jh)

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