Vielseitige Spielerin der Vipers

Wildungerin Maxi Mühlner ist Co-Autorin bei Handball-Kinderbuch 

Handballerin Maxi Mühlner von den Bad Wildunger Vipers beim Wurf, beobachtet von Christina Haurum vom Buxtehuder SV.
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Durchgesetzt: Die Bad Wildungerin Maxi Mühlner kommt am Kreis zum Wurf. Hinten Christina Haurum vom Buxtehuder SV.

Maxi Mühlner hat viele Talente. Jetzt geht die Spielerin der Bad Wildunger Vipers unter die Buchautorinnen.

Maxi Mühlner hat ein großes Ziel: Die 19-jährige Handballerin will A-Nationalspielerin werden. „Ich hoffe, dass das bald klappt“, sagt die Allrounderin, die für die Vipers bereits 44 Erstligaspiele bestritten und dabei 36 Tore erzielt. Der Sprung in das Eliteteam, den die gebürtige Leipzigerin auf dem Handballfeld noch schaffen will, ist ihr in dem Kinderbuch des Berliner Autors Alexander Heil bereits gelungen. In dem Ende September erscheinenden Werk verkörpern Mühlner und Jungnationaltorhüterin Lea Rühter (Buxtehuder SV) sich selbst.

„Wir sind zwei Charaktere in der Geschichte, die sich mit der A-Nationalmannschaft auf ein großes Turnier vorbereiten. Dazu gibt es noch einen kleinen Star, den ich aber noch nicht verraten darf“, sagt die in Bad Wildungen am Kreis eingesetzte Spielerin. Sie ist wie auch Lea Rühter, die ihr bereits drei A-Länderspiele voraus hat, Mitglied des besonders geförderten Elitekaders des Deutschen Handballbunds (DHB). An einigen Regionallehrgängen von Bundestrainer Henk Groener hat sie bereits teilgenommen.

Heil hat bereits die Detektivgeschichte „Wo ist Fuchsi?“ veröffentlicht. Sie dreht sich um das gleichnamige Maskottchen von Männer- erstligist Füchse Berlin, die Spieler Fabian Wiede, Silvio Heinevetter, Hans Lindberg und Paul Drux nehmen darin aktive Rollen ein. Das neue Buch ist für junge Handball-Fans im Alter zwischen 7 und 14 Jahren gedacht und ebenfalls eine Handball-Detektivgeschichte.

„Wenn die Kids nicht zum Handball können, muss der Handball zu den Kids kommen“, erklärt Rüther ihre Motivation für das Buchprojekt in Zeiten der Coronapandemie.

Für das Buch werden Testleser gesucht

„Wer kennt das nicht? Der Trainer gibt eine Aufgabe und man steht vor einem Rätsel. Als ob das nicht genug ist, passieren im Handballcamp mysteriöse Dinge, die es zu lösen gilt. Unterstützung bei ihrem ganz persönlichen Handballfall erhalten die beiden von weiteren Handballern und bekannten Personen aus der Handballszene“, heißt es in der Ankündigung des Buches.

„Wir haben auch Sachen selbst formuliert und abgeändert. An so einem Prozess teilzunehmen, ist megacool und eine schöne Ablenkung zu Schule und Training“, sagt Mühlner über die Rollen der beiden Riesentalente als quasi Co-Autorinnen von Heil. „Ein Buch zu schreiben ist Teamwork, wie das Handball spielen. Jetzt brauchen wir viele junge Testleser in unserem Team“, hofft Mühlner auf reges Interesse.

Junge Handballer haben dabei die Möglichkeit vorab als „Testleser“ der Handballgeschichte zu fungieren. „Wenn du zwischen 7 und 14 Jahre bist und im Juli ein spannendes Buch lesen möchtest, melde dich unter https://www.handballkinderbuch.de/testleser/ bis zum 24. Juni 2020 an. Du bekommst das Buch kostenfrei zum Lesen zugesendet“, heißt es auf Heils Internetseite.

Alle Testleser, die bis zum 10. August den Feedbackbogen zurückschicken, würden im Buch „als Testleser erwähnt“, sagen Mühlner und Rüther. Die beiden freuen sich über das schon „rege Interesse“ und fügen an: „Bei mehr als 20 Interessenten entscheidet das Losverfahren.“

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