Wildunger Trainerin Tessa Bremmer logt die Abwehrarbeit ihres Teams  

Bensheim und Blomberg geschlagen:  Vipers Turniersieger

+
Die Erlösung: Nein, das ist noch nicht der Finalsieg der Wildunger Vipers,sondern erst der Finaleinzug gegen Bensheim. Die Bank feiert das letzte Tor (von links) Trainerin Tessa Bremmer, der Last-Minute-Neuzugang Josepha Kallenberg, Alina Otto, Sabine Heusdens, Anne Bocka und Maria Pereira. Fotos: malafo

Die HSG Bad Wildungen Vipers hat mit einem 21:19 Sieg gegen den Bundesligakonkurrenten aus  Blomberg das Turnier in Fritzlar gewonnen. 

Fritzlar – Tessa Bremmer ist die Freude deutlich anzumerken. Die Trainerin der HSG Bad Wildungen Vipers freut sich aber in erster Linie nicht über den Turniersieg beim beim Domstadt Cup in Fritzlar, sondern eher wie dieser Turniersieg entstanden ist.

„In jedem Spiel war bei uns eine Steigerung zu erkennen. Und dieser Turniererfolg war eine geschlossene Mannschaftsleistung, ich will bewusst keine Spielerin hervorheben“, sagte Bremmer nach dem 21:19 (12:11) im Endspiel gegen den Bundesligakonkurrenten HSG Blomberg-Lippe. Die Spielerinnen feierten mit ihren zahlreich mitgereisten Fans diesen Triumph gegen den „Angstgegner“ aus Ostwestfalen. Die Tore erzielten Anna Frankova (6), Sabine Heusdens (5) Marieke Blase (5/2), Maxi Mühlner (2), Maxime Struijs (2) und Anna-Maria Spielvogel.

Bremmer hat vor allem gefreut, dass ihre Spielerinnen Fehler aus den vorherigen Spielen in der nächsten Begegnung sofort ausgebügelt haben.

Lob für beide Torhüterinnen 

Die größte Steigerung habe sie nach dem Halbfinalsieg gegen den Ligakonkurrenten HSG Bensheim/Auersbach (20:18) gesehen. Trotz des Erfolgs habe ihr Team am Ende undiszipliniert gespielt, zu früh den Abschluss gesucht, es sei nicht schnell genug zurückgelaufen. „Das haben wir im Finale gegen Blomberg besser gemacht, wir standen in der Abwehr deutlich kompakter.“ Das Endspiel (2 x 20 Minuten) war sehr umkämpft. Die Vipers gerieten durch frühe Zwei-Minuten-Strafen in Rückstand und sie mussten sich bis zur Halbzeit zurückkämpfen. „Über eine gute Abwehrleistung haben wir es geschafft mit Tempo nach vorn zu spielen und das 40 Minuten lang.“

Noch Arbeit in Offensive 

Das Team habe konzentriert gespielt und im gesamten Turnier wenig freie Bälle verworfen, lobt die Trainerin und zollt dann doch noch zwei Spielerinnen ein Sonderlob. „Wir hatten während dieses Turniers mit Manuela Brütsch und Anna Bocka zwei überragende Torhüterinnen.“

In der Vorrunde hatten die Vipers gegen den gastgebenden Drittligisten Fritzlar 16:26 gewonnen und gegen den Zweitligisten TV Beyeröhde sogar 28:6.

Was ist noch zu tun bis zum Bundesligastart Frau Bremmer? „In der Offensive gibt es noch viel tun, während die Abwehr schon gut steht.“ Im Angriff gehe es aber nicht um mehr Tempo, sondern um mehr spielerisches Verständnis, sagt die Trainerin. Aber sie weiß nun, dass sie eine Mannschaft hat, die schnell lernen kann.  rsm

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare