Vipers belegen Rang drei bei Turnier in der Schweiz

Berchten mit Engagement sehr zufrieden

- St. Gallen/Bad Wildungen (swe). Beim Turnier des LC Brühl haben die Erstliga-Handballerinnen der HSG Bad Wildungen die Finalteilnahme knapp verpasst, aber dennoch viel Selbstvertrauen gewonnen. Der neue Trainer Markus Berchten war mit dem Engagement seiner Spielerinnen sehr zufrieden.

Mit einem 20:18-Sieg über den slowakischen Meister HK Slovan Duslo Sala begannen die Vipers am Samstag den „Stadtwerk-Cup“ in St. Gallen. Gegen den französischen Spitzenclub Cercle Dijon gab es eine 17:19-Niederlage, ehe die Badestädterinnen gegen das hoch eingeschätzte Team von Roter Stern Belgrad mit 27:24 die Oberhand behielten. Die beste Leistung zeigten die Vipers, die mit nur 9 Feldspielerinnen sechs Par­tien über je 40 Minuten binnen zwei Tagen bestreiten mussten, gestern in ihrem ersten Spiel gegen FA Göppingen. Gegen den Bundesliga-Konkurrenten, dem sie in der Runde noch mit 23:29 unterlegen waren und der später das Finale gegen Dijon mit 18:14 gewann, feierten sie einen überzeugenden 20:14-Erfolg.

Im letzten Gruppenspiel gegen Brühl wäre die Finalteilnahme möglich gewesen, allerdings hätte es dafür einen Sieg mit 15 Toren Differenz gebraucht. „Die Spielerinnen waren müde und wir wollten nichts riskieren“, begründete Berchten, warum er und sein Team nicht alles auf eine Karte setzten, es stattdessen ruhiger angehen ließen und noch mehr als in den anderen Begegnungen experimentierten. So stand letztlich eine 21:22-Niederlage gegen den Schweizer Meister zu Buche. Mit dem zweiten Sieg gegen die Serbinnen aus Belgrad – diesmal einem 23:17 – beendeten die Vipers das Turnier auf dem Bronzeplatz.

Berchten war nicht nur aufgrund des abschließenden Erfolgs zufrieden mit seinem Team: „Alle haben gut gearbeitet. So macht es richtig Spaß.“ Er habe viel ausprobieren können und mehrere Deckungsvarianten spielen lassen. „Das hat gut geklappt, „wenngleich es in einigen Bereichen auch noch etwas hapert“, erklärte er, ohne Details verraten zu wollen. Positiv seien ihm indes Spielerinnen aufgefallen, die bislang eher selten auf dem Feld standen: Jovana Jovovic und Marinda van Cappelle hätten dafür geworben, künftig häufiger eingesetzt zu werden.

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