1. Frauenhandball-Bundesliga: Bad Wildungen verliert gegen SVG Celle mit 24:37 (13:20)

Peinliche Pleite

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Am Boden: Bad Wildungens Spielmacherin Sarah van Gulik nach der 24:37-Pleite gegen Celle.

Bad Wildungen. Vor der Saisonrekordkulisse von 1000 Zuschauern in der Ense-Halle bezog die HSG Bad Wildungen gegen den Tabellenvorletzten SVG Celle eine peinliche 24:37 (13:20)-Pleite, nach der die Vipers bei nunmehr nur noch sieben Punkten Vorsprung zehn Spieltage vor Schluss wieder etwas um den Klassenerhalt bangen müssen.

Einzig beim 1:0 (1.) durch Anouk Nieuwenweg lagen die Vipers in Führung, bevor die Gäste auf 4:1 (8.) davonzogen. Nur bis zum 5:8: (13.) konnten die in allen Belangen völlig enttäuschenden Gastgeberinnen halbwegs mithalten, ehe die gut aufgelegten Niedersächsinnen die nicht vorhandene Aggressivität in der HSG-Abwehr und das Chaos im Vipers-Angriff zur 20:13-Halbzeitführung ausnutzten. Beim 23:13 (33.) führte der Gast bereits mit zehn Toren und ließ Bad Wildungen danach nie näher als auf sieben Tore, 22:29 (48.) herankommen. Vielmehr baute Celle, das in den Rückraumspielerinnen Nives Ahlin (13/6 Siebenmeter), Kim Wahle und Renee Verschuren (je 7) seine besten Werferinnen hatte, seine Führung bis zum 37:24-Endstand locker aus.

Bei der desolaten HSG war Sarah van Gulik, die einzige Spielerin in Normalform, mit zwölf Toren, davon vier durch Siebenmeter, die erfolgreichste Werferin. „Ich bin sehr enttäuscht. Die Leistung war beschämend“, sagte Bad Wildungens Trainerin Tessa Bremmer. (jh)

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