1. Frauenhandball-Bundesliga: HSG Bad Wildungen verliert gegen den Buxtehuder SV mit 24:33 (10:13)

Nur 31 Minuten mitgehalten

+
Eis gegen die Schmerzen: Bad Wildungens Rückraumspielerin Petra Nagy, die trotz eines Pferdekusses noch 24 Minuten weiterspielte, wird von Vipers-Physiotherapeut Thomas Schmidt behandelt.

Vor 750 Zuschauern in der Korbacher Kreissporthalle konnte die HSG Bad Wildungen gegen den Buxtehuder SV bei ihrer 24:33 (10:13)-Niederlage nur bis zur 31. Minute beim Stand von 11:13 mithalten.

Einzig beim 1:0 (1.) durch Anouk Nieuwenweg lagen die Vipers in Führung, bevor der Tabellenelfte nach dem 2:2 (7.) gegen den Siebten mit 2:5 (9.) in Rückstand geriet. Nach dem 4:5 (11.) und dem 6:10 (18.) lag die ohne die verletzten Laura Vasilescu, Cristina Mihai und Helen van Beurden angetretene HSG zur Pause mit 10:13 zurück. Zwei Minuten zuvor war Petra Nagy nach einem in der vierten Minute erlittenen Pferdekuss vom Feld gehumpelt. Zwar konnte Nieuwenweg noch auf 11:13 (31.) verkürzen, bevor der Pokalsieger über das 15:11 (34.) bis zum 19:12 (43.) locker davonzog und zwischenzeitlich sogar mit 25:15 (49.) bei seinem ungefährdeten Sieg führte.

Bei der HSG waren die das ganze Spiel über in eine kurze Deckung genommene Regisseurin Sarah van Gulik mit sieben Toren, alle durch Siebenmeter, und die Halbrechte Nieuwenweg (6) am erfolgreichsten, während der BSV in den Rückraumspielerinnen Emily Bölk (7) und Friederike Gubernatis (7) sowie Rechtsaußen Maxi Hayn (6/2) seine besten Werferinnen hatte. „Wir haben zu viel verworfen“, bilanzierte Bad Wildungens Trainerin Tessa Bremmer. (jh)

Mehr lesen Sie in unserer Printausgabe am Montag.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare