1. Frauenhandball-Bundesliga: HSG Bad Wildungen gewinnt gegen Borussia Dortmund mit 25:24 (12:11)

Schmidt-Robben trifft zum Sieg

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Eine gegen drei: Die Bad Wildunger Rückraumspielerin Jana Pollmer (2.v.l.) sieht sich den Dortmunderinnen Stella Kramer, Nadja Nadgornaja und Sally Potocki (v.l.) gegenüber.

Bad Wildungen. Die Vipers-Fans unter den 800 Zuschauern in der Ense-Halle ließ Miranda Schmidt-Robben mit ihrem Siegtor zum 25:24 (12:11) für die HSG Bad Wildungen fünf Sekunden vor Schluss im Spiel gegen Borussia Dortmund ausgelassen jubeln.

Nach dem geglückten 5:1-Start bis zur achten Minute hatten die starken Vipers in der sehr temporeichen und gutklassigen Partie auch nach dem 12:11-Halbzeitstand in der 37. Minute beim 16:12 noch mit vier Toren Vorsprung geführt. Beim 18:18 (47.) gelang dem Tabellensiebten beim Elften erst der zweite Ausgleich nach dem 1:1 (2.). Doch selbst von der erstmaligen Dortmunder Führung in der 55. Minute beim Stand von 22:21 für den BVB ließen sich die Südwaldeckerinnen nicht beeindrucken, sondern gingen ihrerseits wieder mit 24:22 in Front (59.).

Durch Tore von Nadja Nadgornaja und der als siebter Feldspielerin eingesetzten Annika Ingenpaß glich die Borussia zwar 14 Sekunden vor Schluss aus, bevor Schmidt-Robben nach einem schnell ausgeführten Anwurf ins leere BVB-Tor zum 25:24-Siegtreffer für die Vipers traf, den die HSG-Fans begeistert feierten.

Bei den Vipers waren die starke Regisseurin Sarah van Gulik mit acht Toren, davon drei durch Siebenmeter, Kreisläuferin Nadja Bolze (6/1) und Linksaußen Johanna Stockschläder (4) die erfolgreichsten Werferinnen, während bei der Borussia Nadgornaja und Rafika Ettaqi jeweils fünfmal trafen. „Wir haben verdient gewonnen“, stellte Vipers-Trainerin Tessa Bremmer treffend fest. (jh)

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