1. Frauenhandball-Bundesliga: Vipers kommen beim BSV mit 22:37 (12:19) unter die Räder

Bad Wildungen verliert in Buxtehude klar

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Die Lücke gefunden: Die Bad Wildungerin Sina Ritter (Mitte) hat sich, beobachtet von ihrer Teamkollegin Tamara Haggerty (rechts) und der Buxtehuderin Lisa Prior (links), gegen Lynn Knippenborg (Zweite von links) und Friederike Gubernatis durchgesetzt.

Buxtehude. Der Ausflug der HSG Bad Wildungen nach Buxtehude ist völlig missglückt. Nach dem wichtigen 29:27-Sieg vor einer Woche gegen die HSG Bensheim/Auerbach kam die Mannschaft von Trainerin Tessa Bremmer beim Pokalsieger mit 22:37 (12:19) unter die Räder.

Dabei führte die HSG vor 1120 Zuschauern in der Sporthalle Nord nach fünf Minuten durch drei Tore von Laura Vasilescu sogar noch mit 3:2 (5.) und schien vom Sieg über Bensheim beflügelt. Doch dann übernahmen die Gastgeberinnen das Kommando und gingen ihrerseits mit einem 4:0-Lauf mit 6:3 in Führung (9.). Bis zum 7:10 (14.) konnten die schwachen Südwaldeckerinnen dann noch halbwegs mithalten, ehe sich Buxtehude auf 14:7 (20.) absetzte. Dabei profitierte der BSV von den vielen Ballverlusten der immer desolater auftretenden Gäste. Bis zum 11:16 (26.) hielten die enttäuschenden Vipers das Debakel noch einigermaßen in Grenzen. 

Nach dem 12:19 zur Pause ließen die Bad Wildungerinnen den Pokalsieger fast ohne Gegenwehr auf 15:26 (42.) enteilen und ließen sich nach dem 20:28 (48.) noch bis zum 22:37-Endstand weiter deklassieren. Während bei den ohne die verletzte Nationalspielerin Emily Bölk (Mittelhandbruch) angetretenen Gastgeberinnen Nationallinksaußen Lone Fischer (zwölf Tore, davon eines per Siebenmeter) und die Halbklinke Jessica Oldenburg (sieben) die besten Werferinnen waren, erzielten bei den Vipers, die eine Vielzahl von Fehler produzierten, Sabine Heusdens (6/2) und Vasilescu (4/1) die meisten Treffer. „Wir dürfen nicht in dieser Art und Weise verlieren“, ärgerte sich HSG-Trainerin Bremmer über die blamable Vorstellung ihrer Mannschaft. (jh)

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